Die 5 Koshas und das Herz-Kreislauf-System (Youtube-Video)

Die 5 Koshas und das Herz-Kreislauf-System (Youtube-Video)

Die 5 Koshas, Herz-Kreislauf, und wie sich das mit Yoga verbinden lässt. Das Herz-Kreislauf-System, von zentraler Bedeutung für Lebensfreude und Gesundheit. Die Koshas auch. Lies hier, wie das zusammenhängt, und wie du mit Yoga über die Koshas auf das Herz-Kreislaufsystem einwirken kannst.

★★★ Für Eilige: die Video-Zusammenfassung ★★★ *

 

Du und dein Herz-Kreislauf-System *

Ich denke, die meisten hatten zumindest schon mal vorübergehend Schwierigkeiten mit ihrem Blutkreislauf.

Typisch sind beispielsweise bei jungen Mädchen die Schwindelanfälle, die gerne in der Pubertät auftreten. Niedriger Blutdruck ist für viele ein stetiger Begleiter in dieser Zeit.

In späteren Jahren, insbesondere während der Zeit der Karriere, kommt es nicht nur bei Männern gerne zu Bluthochdruck.

Oft fühlen sich die betroffenen Personen dann zwar sehr wohl, weil sie jede Menge Energie haben. Aber sie sind oft anstrengend für ihr Umfeld. Dies entsteht durch eine gewisse Unsensibilität, die relativ häufig mit Bluthochdruck einhergeht.

Glücklich macht das auch nicht.

Aus yogischer Sicht beschreibt man den Menschen am besten, also ganzheitlich, mithilfe der fünf Koshas. Daraus ergibt sich dann ein umfassender Maßnahmenkatalog, um in den unglaublich freudevollen Zustand brillianter Gesundheit zu gelangen. Dieser Maßnahmenkatalog berührt alle 5 Ebenen des Menschen, alle 5 Koshas.

Klar ist hier, es geht nicht um zielgerichtet Funktionsgymnastik, oder ähnliches. Wir reden ganz klar über einen Lebensstil, der gesund und glücklich macht. Und zwar beides gleichzeitig.

Das schauen wir uns jetzt im Detail an.

#1 Anamayakosha – die physische Ebene von Herz und Blutkreislauf *

Das physische Herz

Auf der physischen Ebene pumpt das Herz im Laufe unseres Lebens unglaublich viele Liter Blut durch unseren gesamten Körper.

Versagt es mit dieser Aufgabe, sind wir in akuter Lebensgefahr. Dies erzeugt Ängste. Aus diesem Grund ist es ein typisches Symptom bei Herzbeschwerden, dass Herzpatienten unter sehr starken Ängsten leiden.

Der Blutkreislauf

Der Blutkreislauf hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass immer die richtige Menge Blut zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Während wir verdauen, ist das Blut beispielsweise im Verdauungstrakt, und nicht im Kopf. Jeder der schon mal versucht hat, sich nach einer üppigen Mahlzeit auf anspruchsvolle Themen zu konzentrieren, weiß das aus eigener Erfahrung.

Wem schon mal das Blut in die Beine gesackt ist, sodass es nicht mehr für das Gehirn gereicht hat, der weiß auch dass es Fehlsteuerungen geben kann. Langes stehen in der Sonne, oder an sonstigen warmen Orten, kann diesen Effekt fördern.

Das Herz-Kreislauf-System

Die Aufgaben des Herz-Kreislauf-System sind sehr komplex. Wer tiefer einsteigen will, findet eine große Menge an anspruchsvoller Literatur aus dem Bereich der Schulmedizin. Es gibt nicht umsonst spezialisierte medizinische Fachrichtungen, die sich ganz speziell mit dem Herzen und dem Blutkreislauf beschäftigen: die Internisten und die Herzspezialisten.

Das Zusammenspiel von Blutkreislauf und Herz ist ein Thema für sich. Das Herz kann nur das Blut pumpen, welches beim ankommt. Wenn das Herz nicht pumpt, dann bricht der Blutkreislauf zusammen. Ist die Koordination diesen zwischen diesen beiden nicht so, wie sie sein sollte, dann fühlen wir uns nicht wohl unserer Haut.

Störungen des Herz-Kreislauf-Systems

Wenn das Herz-Kreislauf-System nicht so funktioniert, wie es optimal ist, dann führt das im sanftesten Fall zu Leistungsschwäche, die wir nicht richtig zuordnen können. Wir fühlen uns antriebslos, schlapp, und wissen nicht so recht wie wir unsere Aufgaben bewältigen sollen.

Das Blut

Neben den bereits erwähnten physischen Strukturen von Herz und Blutkreislauf, spielt hier auch noch die Blutqualität eine große Rolle.

Hat das Blut die perfekte Zusammensetzung, sind alle Zellen unseres Körpers optimal versorgt.

  • Das Hormonsystem kann problemlos arbeiten
  • Wir sind leistungsfähig, glücklich und stark.

Aber wehe, wenn die Zusammensetzung des Blutes nicht so ist wie sie sein soll.

  • Neben Arteriosklerose und
  • verschiedenen Mangelversorgungen
  • droht insbesondere die Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff.

Das Hormonsystem und das Blut

Das Hormonsystem sendet seine Botschaften über das Blutsystem in den gesamten Körper. Und natürlich gibt es hier zahlreiche mögliche Störeinflüsse.

Denn, kommen die Hormone nicht da an wo sie hin sollen, können wie nicht wirken. Dabei spielt unter anderem auch die Blutqualität eine Rolle.

Beispiel: Sind die hormonproduzierenden Drüsen nicht optimal mit Blut, also mit Nährstoffen versorgt, dann gerät das gesamte Hormonsystem aus dem Lot

Wo das ganze hinführt?

Dieser kurze Anriss der verschiedenen Themen, welche mit dem Herz-Kreislauf-System verbunden sind, zeigt bereits deutlich wie dramatisch wichtig dieses für unser Leben ist. Und nicht nur das, es ist dramatisch wichtig für unsere Lebensfreude. Das ist noch viel wichtiger.

Was nutzt der gesündeste Körper wenn man keinen Spass am Leben hat?

Wirkliche Lebensfreude, manifestiert sich am ehesten dann, wenn wir uns physisch rundum wohlfühlen.

Und natürlich gehört noch sehr viel mehr dazu, als nur ein funktionierender Körper. Die Abwesenheit von Krankheit allein, macht noch niemanden glücklich.

Swami Kuvalayananda sagt ganz bewusst:

In „Gesundheit ist ein brillantes Lebensgefühl. Gib dich niemals mit weniger zufrieden.“

Um das Herz-Kreislauf-System auf der physischen Ebene zu pflegen, ist es wichtig es zu trainieren und sich zu bewegen.

Nur so können sich die physischen Strukturen so entwickeln, wie es einer guten Gesundheit zuträglich ist. Darüber hinaus ist eine gesunde Ernährung von ausschlaggebender Bedeutung für die physische Zusammensetzung des Blutes.

Hier bewegen wir uns auf der Ebene von Anamayakosha, der physischen Ebene.

Die physischen Strukturen werden über verschiedene Steuerungssysteme koordiniert. Diese Steuerungssysteme sind außerordentlich komplex, und werden bis heute von der Schulmedizin noch nicht völlig verstanden. Die tägliche Berichterstattung, die begeistert über die jeweiligen neuesten Erkenntnisse berichtet zeigt das deutlich.

Der ganzheitliche Ansatz der Yogatherapie

Der yogischer Ansatz ist dagegen sehr einfach, denn er arbeitet mit einer vereinfachten Sicht auf diese Prozesse.

Das spiegelt nicht die Detailtreue der schulmedizinischen Vorgehensweisen wieder.

Dafür bietet der einfache, yogische Ansatz sehr starke Möglichkeiten, um zielgerichtet mit der autonomen Selbststeuerung des Systems „Mensch“ zu arbeiten.

Yogatherapeuten wissen: da arbeiten wir mit Pranamayakosha!

#2 Pranamayakosha, Nervensystem, Hormonsystem, und das Herz-Kreislauf-System *

Wie bereits weiter oben angedeutet, spielen Nervensystem und Hormonsystem eng mit dem Herz-Kreislauf-System zusammen. Diese drei Systeme als Mannschaft sind für unsere Funktionsweise zuständig.

Ich spreche hier ganz bevor bewusst von Mannschaft, denn es ist ein Dreierteam, welches dafür sorgt dass wir Aktivität im richtigen Ausmaß entwickeln können. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Tickt einer von den dreien nicht im Einklang mit den anderen beiden, gibt es Störungen unterschiedlicher Arten.

Ist dein Pranamayakosha ein Dreamteam?

Das feine Zusammenspiel dieser drei Systeme ist aufgrund seiner umfassenden Einflüsse von zentraler Bedeutung in der Yogatherapie.

  • Das Nervensystem reguliert akute Prozesse
  • Das Hormonsystem reguliert mittel- bis langfristige Prozesse
  • Das Herz-Kreislaufsystem versorgt diese beiden mit Leben

Der Einsatz von Mudras, Bandhas, Pranayama und vielen weiteren Elementen der yogischen Übungen spielt eine große Rolle. Denn werden sie korrekt kombiniert und in der angemessenen Intensität und Dauer geübt, dann kann man damit viel erreichen.

Mudras und Bandhas

Mudras und Bandhas wirken sehr zielgerichtet auf die autonome Regulation von Nervensystem, Hormonsystem und Herz-Kreislauf-System ein. Auf diese Weise kommen die oft zitierten energetischen Effekte zustande, von denen oft auf mystisch verklärte Weise die Rede ist.

Es ist nicht mystisch!

Die Wirkungen der Mudras und Bandhas sind auf der Ebene der Funktionsweise unserer autonomen Steuerungssysteme erklärbar. Details hierzu lernen die Teilnehmer meiner Yogatherapieausbildungen kennen und anwenden.

Selbstverständlich spielt auch das Atemsystem in diesem Kontext eine sehr große Rolle.

Nicht umsonst gehört Pranayama zu den wichtigsten Praktiken, wann immer etwas in der autonomen Selbststeuerung beeinflusst werden soll. Dazu gibt es ein großes Spektrum der Übungen.

In der Form des Heilpranayama, also sehr sanftem Pranayama, können selbst schwache und schwer kranke Menschen sehr davon profitieren.

Die sanften Heilpranayamas sind übrigens eine tolle Methode, um pranayama-unwillige Yoga-Anfänger von Pranayama zu begeistertern. Das liegt daran, weil sie schnell in eine Art „sanften Schwebezustand“ führend, und überhaupt nicht anstrengend sind.

Die sanften Heilpranayamas geben viel Freiheit, ganz besonders beim Atmen.

In einigen Bereichen des Kundalini-Yoga wird dagegen oft ein außerordentlich machtvolles Pranayama praktiziert. Für manche ist das zuviel.

Denn die dabei regelmäßig auftretenden energetischen Effekte bewirken zum Teil eine ziemlich massive Beeinflussung der autonomen Selbststeuerung des Menschen. Manchmal sind die Reaktionen daher ziemlich heftig. ( … aber nicht mystisch!)

Die alten Yogis waren ganz offensichtlich außerordentlich gute Beobachter.

Sie haben herausgefunden, wie man das autonome Nervensystem beeinflussen kann.

Daraus haben Sie eine große Kunst entwickelt. Wird diese korrekt und in der angemessenen Intensität angewendet, dann werden Wunder wahr. So mancher Arzt hat schon gestaunt, wenn sein Patient mit yogischer Unterstützung eine unerwartet positive Entwicklung hingelegt hat.

Die Schulmedizin arbeitet statt dessen mit ihren Medikamenten. Auch diese haben eine außerordentliche Wirkung. Nur anders.

WICHTIG:

Bitte komm jetzt nicht auf die Idee, deine Medikamente zu streichen, und stattdessen nur noch Pranayama zu üben. Es gibt zwar immer wieder Berichte davon, dass dies klappt, leider kann diese Wirkung nicht garantiert werden. Es gibt definitiv Situationen, wo es sinnvoll ist seine Medikamente zu nehmen.

Interessant ist es, in Kooperation mit dem behandelnden Arzt, und einem guten Yogatherapeuten, systematisch an der Reduktion der Medikamente zu arbeiten. In dieser Form der Kooperation bleibt man auf der sicheren Seite. Eigenmächtiges Absetzen der Medikamente kann dagegen zu schwierigen Situationen führen.

Wir fassen also zusammen:

  1. Es ist möglich mit Yoga auf die autonome Selbststeuerung des Menschen einzuwirken.
  2. Wichtig ist es hierzu, die wirksamen Praktiken außerordentlich sensibel und zielgerichtet einzusetzen.
  3. Sie müssen unbedingt maßgeschneidert werden, um diese Wirkungen zu erreichen. Um das zu lernen, dazu gibt es Yogatherapieausbildungen.

#3 Emotionen, Gefühle und unser Herz – Manomaya-Kosha *

Emotionen wirken bekanntermaßen sehr stark auf unser Herz ein. Jeder von uns kennt die Situation, dass allein ein furchterregender Gedanke in der Lage ist unseren Herzschlag sofort zu beschleunigen. Genauso wie auch in ähnlichen Situationen der Blutdruck quasi schlagartig absinken kann.

Emotionen und das Herz sind aufs engste verbunden. Das gilt in der Gesundheit genauso, wie in der Liebe.

Wer im Rahmen der Yogatherapie mit dem Modell der Koshas arbeitet, ordnet hier Manomayakosha ein, als emotionale Ebene. Aus ganzheitlicher Sicht ist es sehr wichtig sich auch um gepflegte, positive Emotionen zu kümmern. Denn man weiß sehr genau, wie weitreichend diese auch auf der physischen und energetischen Ebene wirken.

In der modernen Wissenschaft sind es die Mind-Body-Medicin und die Salutogenese, welche diese Zusammenhänge aus moderner Sicht erforschen.

Die alten Yogis haben hier alle Praktiken platziert, welche helfen emotionale Harmonie, Positivität und vor allem viel Freude ins Leben zu bringen.

In Bezug auf das Herz bedeutet das, …

  • … dass wir um positive soziale Kontakte bemüht sind,
  • … dass wir uns um die Harmonie von Geben und Nehmen kümmern,
  • … und dass wir singen, tanzen, und die Natur genießen.

Diese Praktiken sind Teil der verschiedenen Yogasysteme, jede auf ihre Art.

  • Soziale Kontakte: Karma Yoga
  • Harmonie von Geben und Nehmen: Bhakti Yoga, Rituale, auch soziale Rituale.
  • Singen, Tanzen, … auch Bhakti Yoga
  • Natur geniessen: Meditiere mal im Wald, dann weist du Bescheid!

Wer alleine lebt, soziale Kontakte meidet, sich nicht bewegt, sich schlecht ernährt, und möglicherweise noch ein paar andere Dinge tut, die der Gesundheit abträglich sind (Tabak, Drogen, Alkohol, …), wird früher oder später Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System haben.

Wichtig ist es also:

  • zu singen, zu tanzen, zu lachen
  • Geschenke zu machen, Geschenke anzunehmen
  • anderen zu helfen, sich helfen zu lassen und …
  • Dinge zu tun die einfach Freude machen. Dinge die nicht nützlich sind. Aus Spass am Tun.

Nutzensorientierung in dem Sinne, dass man versucht ein konkretes Ziel zu erreichen, welches einen ganz sachlich weiter bringt, ist hier nicht zielführend. Ausser dein Ziel ist es deine Lebensfreude zu stärken. Aber mit nützlich assoziieren die meisten was anderes. Und in diesem Sinne nutze ich dieses Wort hier.

Daher  …

Unnützliches macht Freude und ist gesund!

Auf dieser Ebene geht es um die vermeintlich unnützen Dinge, welche einzig und allein dazu da sind uns Freude zu machen.

Denn nur wer Freude erlebt ist in der Lage gesund zu leben.

Wer sich die Freude versagt, wird früher oder später krank werden.

In sehr vielen Fällen beginnt es mit Depressionen.

Wer sich also nicht wohl fühlt in seiner Haut, tut gut daran erst einmal für Freude zu sorgen!

Insbesondere die Generationen, welche in den sechzigern und siebzigern geboren sind, haben häufig einen extremen Drill auf zweckorientierte Handlungsweisen entwickelt. Das hat mit der Mentalität dieser Jahre zu tun. Es war eine ellenbogenorientierte Aufbauzeit.

Wir alle sind ein Kind der Zeit in der jeweils geboren wurden.

Deshalb sollte sich bitte auf keinen Fall irgendwer irgendwelche Vorwürfe machen.

Und: …

Menschen sind intelligent, und können sich neue Gewohnheiten zulegen.

Das geht. Echt!

Wenn du aus einer nutzenfokussierten Generation stammst, oder aus anderen Gründen das Gefühl hast du solltest dir mehr Freude gönnen, kann ich dich beruhigen:

Du bist in der Lage dir neue positive Gewohnheiten zuzulegen.

Der 1. Weg dazu ist Achtsamkeit. Und zwar genau immer dann, wenn du das Gefühl hast deine Stimmung ist nicht gut. Jedes Mal.

Analysiere nicht lange, denn Grübeln bringt dich nicht weiter.

Stattdessen frage dich nur eine einzige Frage:

Was würde meiner Stimmung jetzt gut tun?

oder ….

Was hilft mir jetzt in diesem Moment fröhlicher zu sein?

Und wenn du etwas gefunden hast, dann setze es um.

Lass dich nicht daran hindern.

Denn nur dann, wenn du in guter Verfassung bist, kannst auch gute Leistungen bringen.

Natürlich kannst du dich aus Gewohnheit einfach weiter quälen, und dich zwingen nützlicheres zu tun. Etwas, dass jetzt scheinbar wichtiger ist.

Manchmal ist das auch notwendig.

Aber wenn du das zu oft tust, dann brennst du aus. Und da hat niemand etwas von.

Wenn du zusammenbrichst, hinterlässt du anstelle der gelösten Aufgaben einen Riesenkrater, und jede Menge schlechten Eindruck.

Denn mal im Ernst: für einen Burnout wird niemand belohnt.

Auch nicht für einen Zusammenbruch.

Das gibt immer Enttäuschung.

Immer!

Sorge also dafür, dass du Anlass zur Freude hast, und plane entsprechende Zeiten täglich ein.

Zeiten die einzig und allein dafür da sind, dass du dein Leben in Freude erlebst. Denn nur dann kannst du glücklich sein.

Und nur wenn du glücklich bist, bist du in der Lage tolle Leistungen zu vollbringen.

Freude wirkt unmittelbar auf das Herz.

Der Aberglauben mit der Zeit

Vor allem befreie dich von dem Aberglauben, dass Leistung mit Zeit gleichzusetzen sei.

Du weißt es selbst:

In Zeiten in den du richtig gut drauf bist, fröhlich und erholt, leistest du pro Stunde locker doppelt bis dreimal so viel, wie in schwachen Zeiten.

Wenn du also entdeckst, du hast gerade eine schwache Zeit, dann kümmere dich erst einmal darum, dass du wieder in deine Energie kommst. Mache eine starke Zeit daraus. Du wirst die dafür aufgewendete Zeit im Anschluss locker herausholen.

In schwachem Zustand etwas erreichen zu wollen, gleicht dem Vorhaben mit stumpfer Säge ein Stück Holz sägen zu wollen.

Schärfe erst mal deine Säge!

Die Zeit die du brauchst um in deine Energie zu kommen, muss gar nicht unbedingt sehr groß sein. Manchmal reichen schon 5-10 Minuten, die dir helfen deine Energie wieder herzustellen.

Der Schlüssel dazu ist Achtsamkeit!

Achtsamkeit ist eine zentrale Funktion des Herzens. Deshalb ist es kein Zufall, sondern sehr wichtig, dass ausgerechnet Achtsamkeit sehr eng mit unserer Herzensgesundheit in Verbindung steht.

Fazit: „Pflege Achtsamkeit auf dein Herz, und auf deine Freude. Nur dann wirst du großes vollbringen. „

Das ist Manomayakosha – die emotionale Ebene. Sie liefert die Energie für die geistige Ebene, und kann von der geistigen Ebene gesteuert werden.

KANN!

Sollte auch.

Aber oft, klappt das nicht … du weist, von was ich rede. 🙂

( … wann hat das letzte Mal die Schokolade gewonnen …?!?)

Die geistige Ebene ist Vijnanamayakosha.

#4 Vijnanamayakosha und der Geist: Denkgewohnheiten pflegen *

Wir alle kennen die verschiedensten Zusammenstellungen, welche Arten von Denkgewohnheiten auf welche Art von Erkrankung wirken.

Es ist auch logisch:

Wer negativen Gedanken nachhängt, beeinflusst damit seine Gesundheit negativ.

Denken hat mit dem Nervensystem zu tun.

Das Nervensystem steuert massiv Herz-Kreislauf-System und Hormonsystem.

Und:

  • Alle 3 Systeme beeinflussen sich gegenseitig!

Die Art der Gedanken mit denen ich mich beschäftige beeinflusst die Art meiner Gesundheit.

Das ist der Grund, weshalb die Kunst der Geistesbeherrschung im Yoga so außerordentlich wichtig ist.

Die richtige Geisteshaltung fördert die richtige Gesundheit eher als jede andere Geisteshaltung. Deshalb Pflege einen positiven und konstruktiv Geist.

Der Zusammenhang ist folgender:

  • Wenn du negative Gedanken hast, erzeugst du mit diesen negativen Gedanken auch negative Emotionen. (Manomayakosha)

Die negativen Emotionen wiederum wirken auf Pranamayakosha, die autonome Selbststeuerung. Und damit auf Blutdruck, Puls usw.

Also achte auf deine Gedanken, und sorge dafür das diese immer in der Wunschrichtung ausgerichtet sind.

Denn nur dann kann deine autonome Selbststeuerung so funktionieren, wie du es benötigst, um das Ziel deiner Gedanken zu erreichen.

Neben der autonomen Selbststeuerung gehört hier natürlich der Einfluss von Psyche, Unterbewusstsein und Unbewusstem hinzu.

Die Psyche hat einen Doppelwohnsitz

Wir finden sie im Bereich von Manomayakosha und Vijnanamayakosha. Manomayakosha und Vijnanamayakosha zusammen sind leichter zu beschreiben als das komplexe Modell der Psyche aus Sicht der modernen Wissenschaften.

Die Yogis sind da in ihrem Minimalismus unübertroffen.

Sie machten es angenehm unkompliziert, sodass man gut damit arbeiten kann. Das ist der Vorteil der Yogatherapie.

Wie du auf dein Herz-Kreislauf-System geistig einwirken kannst

Wenn du also dein Herz-Kreislauf-System mit positiven Gedanken positiv ausrichten möchtest, dann achte auf folgendes:

  1. Halte deinen Geist ruhig. So senkst du deinen Blutdruck. Willst du ihn steigern, sorge für Bewegung im Geist.
  2. Richte deinen Geist auf Freude aus. So sorgst du für positive Emotionen, und damit für genügend positive Kraft für deine Aufgaben. Reicht das nicht, weil du gerade ein sehr niedriges Energieniveau hast, dann versuche es mit Begeisterung. Begeisterung ist stärker als Freude. Freude ist dafür ruhiger, und ermöglicht bessere Konzentration.
  3. Visualisiere ausserdem das Bild, was du erreichen möchtest. Was ist ideal für dich? Über deine inneren Bilder kommunizierst du mit deinem Unbewussten, sodass es dich in deiner Zielerreichung unterstützen kann. Die Sprache auf dieser Ebene sind Bilder, Farben und Gerüche. Sorge dafür, dass du freudevermittelnde Bilder, Farben und Gerüche um dich herum hast.

Wusstest du das?

Die unbewussten Steuerungsmechanismen unseres Geistes machen weit über 90 % all unserer Handlungen aus.

Damit ist eins klar: es macht überhaupt keinen Sinn diese zu missachten.

Die Energie, die in 90% unserer (unbewussten) Handlungen steckt, auf die wollen wir nicht verzichten. Die soll auch nicht zufallsgesteuert oder gar fremdgesteuert werden.

Die steuern wir selber!

Dazu nutze deinen Geist. Instruiere deine unbewussten Steuerungsmechanismen und gib die Ziele vor, die du erreichen willst. Dazu brauchst du die Macht der Fantasiereisen, der Traumreisen und der inneren Bilder.

Die Kommunikation auf dieser Ebene ist stark visuell.

Deshalb richte deinen Geist darauf aus, das zu sehen, was du erreichen willst.

Vermeide Gedanken an das was du auf keinen Fall erreichen willst. (Also keine Schwarzmalerei, ‚Realismus‘, … usw.)

Wichtig ist, dass du dich dabei so fühlst, wie du dich fühlen willst. Das Fühlen spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle.

Bring deine Gefühle auf die Zielgerade.

Hierzu kannst du zahlreiche Fantasiereisen und Meditationen kreieren, die dich auf diesen Weg führen.

Das wichtigste überhaupt ist: praktiziere täglich!

Das Gegenteil passiert ja auch täglich.

Wer soll gewinnen?

#5 Anandamayakosha – die spirituelle Dimension *

Um dich in deiner spirituellen Dimension sicher zu bewegen, bzw. um diese überhaupt bewusst erleben zu können, ist es unabdingbar die vorangegangenen 4 Ebenen in Harmonie zu bringen.

Es ist außerordentlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich, sich auf der spirituellen Ebene zu bewegen, wenn man auf den vorangegangenen Ebenen unglücklich ist.

Es gibt natürlich Ausnahmen. Manche Menschen bekommen trotz aller Schwierigkeiten hier ihren Zugang, obwohl sie schwer krank sind, und alles andere als glücklich. Diese sind wirklich Ausnahmen.

Wenn du die spirituelle Dimension für dich erleben kannst, dann bedeutet das, dass du Zugang zu deiner Intuition hast.

Es bedeutet, dass deine innere Stimme dich auf deinem Weg sicher leitet.

Bitte verwechsle das nicht mit dem Bauchgefühl – das ist was anderes.

Bei gutem Kontakt mit deiner spirituellen Ebene schaust du aus einer anderen Ebene auf deine physische Existenz. Du siehst deine Handlungen in der physischen Welt aus anderer Perspektive.

  • Du schaust über die Grenzen dieses einen Lebens hinaus, und erkennst dein Spiel im Zusammenhang übergeordneter Prozesse.
  • Du verstehst welche Rolle du in deiner Familie spielst, und in deinem Lebensumfeld.
  • Du verstehst warum bestimmte Schwierigkeiten auftreten müssen, und welche Lektionen damit verbunden sind.

Und weil diese Dinge so sehen und erkennen kannst, deshalb kannst du klarer und bewusster damit umgehen.

Wer auf dieser Ebene sicher unterwegs ist, findet seinen Weg zu seinem inneren Ratgeber.

Wer hier angekommen ist, und da den ganz klaren Zugang hat, kann einen großen Teil seiner gesundheitlichen und sonstigen Probleme direkt hier lösen.

Entweder durch die Erkenntnis, dass eine Lektion zu bewältigen ist.

Oder durch loslassen. Je nach dem, was gerade dran ist.

Selbstverständlich gibt es auch hier Situationen, wo noch Hilfe benötigt wird.

Auch diese Situation kann so jemand erkennen, und danach handeln. Wer Zugang zu seiner spirituellen Ebene hat, wird zu dem jeweiligen Lehrmeister geführt werden, der ihm hilft den nächsten Schritt zu tun.

Um die Inspiration zu fördern, gibt es zahlreiche Meditationstechniken

Ich sage immer:

Es gibt so viele Meditationsarten, wie wie der Mensch Fantasie hat.

Denn letztendlich ist es nicht die Technik an sich die dich weiter bringt. Wichtig ist lediglich, dass sie dir hilft in das klare Bewusstsein der spirituellen Dimension zu gelangen. Alles weitere geschieht dort von sich aus.

Deshalb probiere so lange neue Meditationstechniken aus, bist du soweit bist, dass du sicher auf die spirituelle Ebene gelangen kannst. Mehr ist nicht erforderlich. Wenn du das hast, dann bleibe dabei.

Das ist Anandamayakosha: Die Welt, in die dein physisches Leben eingebettet ist, und die weit darüber hinaus geht.

Aus dieser Perspektive sieht alles anders aus, auch Krankheit und Gesundheit.

Fazit *

Der Weg zu maximaler Gesundheit erfolgt über alle 5 Ebenen der 5 Koshas.

Um tiefer in die Welt der 5 Koshas einzutauchen, empfehle ich dir …

Um mehr über die Methodik zu erfahren, wie du die 5 Koshas für yogische Therapien nutzen kannst, lies weitere meiner Beiträge. Das Prinzip der Koshas als Leitfaden steht überall dahinter.

Herz, Kreislauf und Yoga

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