Depressionen und Yoga

Depressionen und Yoga

Depressionen und Yoga – Depressionen können mit Yoga sehr gut behandelt werden. In manchem Einzelfall ist die Kombination mit medizinischer Betreuung am wirkungsvollsten. Lies hier, wann das der Fall ist und wie das klappt.

Depressionen breiten sich aus. Auch Yogis sind davon nicht frei. Da Yoga eine geistige Disziplin ist, ist es eine gute Idee, Depressionen mit Yoga zu behandeln. Dabei gibt es etwas extrem Wichtiges zu beachten.

FRAGE

Mich regen immer wieder die pauschalen Hinweise von Yogalehrern auf, die sich auf Depressionen beziehen.

Da kommen oft sehr unklare Hinweise zu den Gründen der Depression. Pauschalen Ratschläge gibt’s oft sogar dann, wenn eine Person bereits seit 20 Jahren unter bestimmten Symptomen leidet. Sowas kann eine handfeste Depression sein.

Die Antworten, welche die YogalehrerInen in der Regel geben ähneln sich auf erschreckende Weise:

  • Meditiere
  • übe Achtsamkeit
  • … dann wird das Licht irgendwann wieder scheinen.

Das kann nach hinten los gehen!

Deshalb empfehle ich unbedingt: So jemand braucht eine erfahrene TherapeutIn, die mit (beispielsweise der Kognitiven Umstrukturierung und oder dem SORCE Modell) aus einer Depression den Weg hinaus weist.

Da sind Schattenseiten, Glaubenssätze, negative Selbstkonzepte auf der unbewussten Ebene am arbeiten. Klar kannst du anfangen zu singen, dich auf Freude konzentrieren etc. Das schadet bestimmt nichts.

Hilft dir aber nicht aus den Depressionen heraus.

Probiere es aus und entscheide dann!

ANTWORT

Danke für deinen kritischen Beitrag. Du sprichst ein sehr wichtiges Thema an.

Und ja, das Thema Depressionen ist in der Tat ein sehr weites Feld. Dementsprechend viele Ansätze gibt es damit umzugehen.

Yoga kann auf diesem Weg sehr hilfreich sein.

Depressionen mit Yoga auflösen *

Die Psychologie bedient sich nicht umsonst sehr gerne der Methoden des Yoga. Oft vor allem des Raja-Yoga, also Yoga-Sutra des Patanjali, mit seinen Techniken und Übungen. Viele Therapeuten psychologischer Richtungen haben das Yoga-Sutra intensiv studiert und praktizieren selbst danach.

Das hat gute Gründe.

Ich habe im Lauf der Jahre mit einer ganzen Reihe von Personen die von Depressionen betroffen sind gearbeitet. Dabei hat sich insbesondere Singen und Pranayama als sehr wirksam erwiesen.

Meine Übungsempfehlung zu Pranayama sind die sanften Heilpranayamas, die man auch als Atem-Meditation betrachten kann.

Oder diese vollständige Yogastunde: Lebensfreude und Zuversicht (MP3) – Die passt auch sehr gut.

Diese oder ähnliche Pranayama-Praxis sollte verbunden werden mit den bereits weiter oben genannten Methoden des Raja-Yoga, aus dem Yoga-Sutra des Patanjali. Ich vermute, dass dies zu Vorgehensweisen führt, die dem von dir angesprochenen kognitiven Umstrukturieren ähneln oder ähneln können. Je nach Art der Vorgehensweise.

Zusammenarbeit mit dem medizinischen Therapeuten suchen *

Den Teilnehmern meiner Yogatherapie-Ausbildungen und dem Heilyoga-Coaching empfehle ich grundsätzlich, das Gespräch mit dem betreuenden medizinischen Therapeuten zu suchen.

Eine aufeinander abgestimmte Vorgehensweise ist das Ziel dieses Gesprächs. Die Koordination beider Therapieformen führt regelmässig zu besonders positiven Ergebnissen.

Die Zusammenarbeit zwischen Medizin und Yogatherapie führt zu besonders guten Ergebnissen. Klick um zu Tweeten

Was vielen Yogis nicht klar ist: *

In schweren Fällen, und vor allem bei der klinischen Depression, ist es unbedingt angeraten die medizinische Therapie zu akzeptieren. Die vom medizinischen Therapeuten empfohlenen Medikamente sind korrekt einzunehmen.

Es gibt in diesen Fällen sehr gute Gründe dafür.

Leider werden immer wieder Fälle bekannt, wo das Nicht-Einnehmen der Medikamente zu dramatischen Verschlechterungen führt, die viel zu oft im Suizid enden.

Yoga hat bei Depressionen sehr viel zu bieten, wenn man es richtig nutzt. Blauäugiges „Herumwuseln“ kann sich extrem negativ auswirken!

Danke für deine Warnung, die ich hiermit ausdrücklich bestätige.

Yoga kann sehr viel.

Ein Allheilmittel ist Yoga allerdings genauso wenig, wie jede andere Therapieform auch.

Meine Empfehlung lautet daher immer wieder:

Sucht die Zusammenarbeit!

Es gibt unzählige Fälle, wo Mediziner von ihren Patienten über die begleitende Yogatherapie informiert werden.

Typische Reaktion von Ärzten *

Ich verstehe zwar nicht was sie da machen, aber machen Sie das weiter. Das ist gut für Sie!

Ich glaub, das wurde mir mittlerweile von meinen Patienten hunderte Mal berichtet, nachdem sie auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin ihrem Arzt von ihrer Yogatherapie erzählt haben.

Ich habs auch mehr als einmal erlebt, dass durch diese Entwicklungen so ein Arzt in meinen Yogastunden und sogar in Einzelsitzungen aufgetaucht ist.

Da wollte sich jemand das unbekannte Feld mal aus der Nähe ansehen.

Find ich super!

Gerne!

Was leider oft zu Missverständnissen führt … *

  1. Die medizinischen Vorgehensweisen orientieren sich an dem das messbar ist. (Evidenzbasierte Medizin)
  2. Nicht alles ist messbar.
  3. Vor allem sind nur die Dinge messbar, von denen man weiß.

Da das Leben voller Geheimnisse und Überaschungen ist, gibt’s natürgemäß vieles, dass bisher eben noch nicht messbar ist.

Dinge allein aufgrund ihrer Nicht-Messbarkeit pauschal auszuschließen, wäre ein fataler Fehler!

Besser ist es, sie zu erforschen. Und da gibt’s einiges.

Lies weiter.

Depressionen und Yoga in der Forschung *

Interessant ist, dass Wirkungen des Yoga bei Depressionen inzwischen in der Forschung angekommen sind:

  • Studien, die speziell die Wirkung von Tiefen-Entspannungen und Meditationen jbei Depression als Thema hat. Dort wird gezeigt dass auch dies ein Weg mit sehr hoher Effizienz ist.
  • Im Fall von Pranayama gibt es mehrere Studien die für die Atemtechniken ebenfalls sehr interessante Wirkungen bei Depression aufzeigen.
  • Speziell die Kraft des Singens und Musizieren ist in diesem Kontext schon länger bekannt und daher Bestandteil vieler Therapien.

Yoga kann bei Depressionen sehr gut helfen!

Nochmal: Je nach Art und Schwere der Depression ist medizinische Betreuung unverzichtbar.

So wie bei einem Beinbruch, oder Herzinfarkt. Die werden auch nicht NUR mit Yoga behandelt. Allerdings heilen sie mit Yogatherapie schneller, während parallel die medizinische Betreuung akzeptiert und korrekt durchgeführt wird.

Dasselbe gilt bei Depressionen, und ganz besonders bei klinischen Depressionen.

Um heraus zu finden um welche Form der Depression es sich handelt, suche bitte den Rat des Arztes deines Vertrauens. Der weis, wie man das herausfindet. Danach folgt die Planung der besten Vorgehensweise – gemeinsam und koordiniert!

Medizinische Therapie und Yogatherapie lassen sich sehr schön so aufeinander abstimmen, dass die positive Entwicklung schneller vorangeht, als anders.

Depressionen und Yoga

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Von der Depression zur Inspiration

"Für Yogatherapeuten ist persönliche Erfahrung aus der Selbstbeobachtung unverzichtbar, um wirklich passende und authentische Yoga-Übungsreihen entwickeln zu können."

Wenn du eine maßgeschneiderte Yoga-Praxis zusammenstellen willst, mit der du (oder jemand anderes) aus der Depression heraus findest, dann empfehle ich dir den Spickzettel.

Es geht immerhin darum um eine Übungsweise zu finden, die nicht nur funktionieren könnte, sondern die tatsächlich praktiziert wird. Täglich.

Da hilft nur "maßgeschneidert"! 😉

  • Sichere Führung auf dem Weg eine eigene Yoga-Übungsreihe zu entwickeln
  • Du übst dich darin maßgeschneiderte Yoga-Übungsreihen zu entwickeln
  • Die Methode funktioniert bei allen Themen, nicht nur bei Depressionen.
  • Deine Übungsreihe ist nicht nur physisch sinnvoll, sondern vor allem:
    energetisch und emotional stimmig
  • Und sie unterstützt ggf. die medizinische Therapie.

Spickzettel

Achtung: Nicht für Yoga-Anfänger geeignet. Setzt Kenntnisse in Yoga voraus.

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