Erschöpfungs-Syndrom, Symptome und verbundene Krankheiten

Erschöpfungs-Syndrom, Symptome und verbundene Krankheiten

Ohne Frage ist das Erschöpfungssyndrom bis hin zum sehr ernst zu nehmenden Burnout eines der dringlichsten Probleme dieser Gesellschaft. Du kannst verhindern, dass es dich auch trifft.

Um Erschöpfung entgegen zu wirken, und dem drohenden Burnout zu entkommen, musst du beizeiten aktiv werden.

Du selbst.

Du!

FRAGE

Ich fühle mich immer so erschöpft. Wie komm ich da wieder raus?

 

ANTWORT:

Achte auf ausreichend Zeit für Entspannung und Regeneration *

Die Arbeit nimmt viel Raum ein, im Leben der erwerbstätigen Personen.

Manchmal ist es so viel Raum, das keine Energie zum Leben mehr übrig bleibt.

Wenn dieser Zustand mal vorübergehend eintritt, und wenn es einen sehr guten Grund dafür gibt, dann ist das ok so.

Man muss allerdings darauf achten, dass man immer ausreichend Zeit für Entspannung und Regeneration bekommt. Fehlt diese Zeit, führt die Situation früher oder später zum Erschöpfungssyndrom, oder gar zum Burnout.

Das Hauptproblem bei Erschöpfung und Burnout *

Das Hauptproblem ist für die meisten, dass sie das Gefühl haben sich keine Entspannung gönnen zu können, da ja so viel zu tun ist.

Mach dir bitte eines klar:

Je erschöpfter du bist, um so ineffizienter ist deine Arbeit. Deine Leistung wird schwach.

Du brauchst dann schnell mal 2 Stunden für etwas, das du sonst in 20-30 Minuten erledigen würdest.

Ausserdem machst du in erschöpftem Zustand nicht nur mehr Fehler, du hast auch eindeutig deine brillianten Ideen eingebüsst. Da kommt schlichtweg nix mehr, das jemanden echt voran bringen könnte.

Der einzige Weg aus der Erschöpfung ist Entspannung *

Hör auf dir einzubilden, die Welt würde zusammenbrechen, wenn du dir täglich 2 x 30 Minuten lang eine Auszeit nimmst.

Ich rate dir:

Gehe verantwortungsbewusst mit den dir anvertrauten Aufgaben um, indem du dafür sorgst, das du in guter Verfassung bist. Nur dann machst du es gut!

So klappt das

Wenn du dich nicht um deine Entspannung, Lebensfreude und Energie kümmerst, dann droht dir das hier:

Erschöpfungssyndrom und Burnout – die Stufen bis zum Zusammenbruch *

  1. Das Erschöpfungssyndrom macht sich zunächst mit Beschwerden bemerkbar, die als verschiedene Formen geistig-emotionaler Unausgeglichenheit auffallen, wie gesteigerte Unruhe, Rastlosigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit und Schlafstörungen.
    Oft beginnt hier ein Rückzug aus erfüllenden Tätigkeiten im privaten Bereich, wie Musizieren, Sport, Treffen mit Freunden usw.
  2. Später kommen „einfache“ Beschwerden hinzu wie Kopfschmerzen, Gastritis, Blähungen, Verdauungsprobleme, Hormonschwankungen, Infektionsneigung, Hörsturz, Tinnitus, Schwindelattacken, Blutdruckschwankungen, depressive Verstimmungen usw.
    Auch stille Allergien, die normalerweise symptomfrei verlaufen, können plötzlich ausbrechen, oder symptombehaftete Allergien können sich verstärken.
    Soziale Symptome dieser Stufe sind vor allem weiter voranschreitende Reduzierung von privaten Aktivitäten aller Art, und die voranschreitende Vernachlässigung sozialer Kontakte.
  3. Noch eine Weile später kommt es zu ernsteren Beschwerden. Dazu gehören u.a. Herzkreislauf-Erkrankungen: Herzrhythmus-Störungen, Angina Pectoris, … bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt.
    Dazu gehören auch die ernsteren Störungen des Immunsystems, wie lebensbedrohliche Allergien bis hin zu Krebs.
    Typisch  im sozialen Bereich ist die zunehmende Vereinsamung, aufgrund der bereits länger vernachlässigten Kontakte, in Verbindung mit massiver Rechtfertigung im Stil von „Dafür hab ich keine Zeit“.
    Wer immer absagt, der wird irgenwann nicht mehr eingeladen. Jemand hat mal gesagt: „Keine Zeit zu haben ist die ärmlichste Form der Armut„. Ein Satz den ich als sehr treffend ansehe.
  4. Wer dann immer noch weitermacht, wird von seiner Erkrankung lahmgelegt.
    Das ist die Notbremse, die die Natur zieht, um unsere übermässige Aktivität zu stoppen. Das kann durchaus den völligen Zusammenbruch bedeuten, den nicht immer alle überleben.

Wer „Glück hat“, kommt gar nicht erst bis zur Stufe mit den ernsteren Beschwerden. Sondern er brennt vorher schon aus. 

Das mit dem Glück kann man tatsächlich so sehen, denn, so grässlich wie ein Burnout oder ein Erschöpfungssyndrom wirklich sind, wenn sie vor dem vorzeitigen Tod durch Herzinfarkt bewahren, dann sind sie lebensrettend.

Du hast eine Chance dein Leben neu zu gestalten *

In der definitiv schrecklichen Lage des Nichts-mehr-Könnens bekommen wir eine zweite Chance das eigene Leben neu zu gestalten. Das sollte dann unbedingt eine Reduktion der regelmässigen Anforderungen beinhalten, sowie einen festen Platz für erfüllende, private Aktivitäten bereitstellen.

Scheue dich nicht, hier die Unterstützung eines Beraters oder Therapeuten in Anspruch zu nehmen. Sie können dir sehr gut helfen deine Ressourcen freizulegen und individuelle Freiräume zu gestalten.

Bei ernsteren Symptomen des Erschöpfungssyndroms wird es dringend Zeit etwas dagegen zu unternehmen.

Wenn du bei dir bereits erste oder möglicherweise ernstere Symptome des Erschöpfungssyndroms beobachten kannst, dann wird es dringend Zeit etwas dagegen zu unternehmen.

Unverzichtbar: Entspannung und Meditation! *

Unbedingt dazu gehören die täglichen (!) Tiefenentspannungen wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Yoga Nidra, Bodyscan, Yoga-Tiefenentspannung, … usw.

Wähle eine dieser Praktiken aus und suche dir einen Kurs, wo du ihre Durchführung korrekt erlernen kannst.

Mach es zum Standard, täglich 2-3 Mal jeweils 20-30 Minuten zu meditieren. Eher mehr als weniger.

Du kannst dir auch Entspannungs-CDs kaufen, und damit üben. Das ist ein wertvoller erster Schritt als schnell durchzuführende Maßnahme.

Du kannst diesen Schritt später mit einem Entspannungs- oder Yoga-Kurs vertiefen.

Weitere Möglichkeiten der Selbsthilfe bei Erschöpfungssyndrom sind: *

  • Besuche einen wöchentlichen Yoga-und-Meditations-Kurs. Yoga hilft dir über die verbesserte Selbstwahrnehmung von innen heraus dein inneres Gleichgewicht wiederzufinden und zu bewahren.
  • Verbringe mehr Zeit mit deiner Familie und deinen engsten Freunden. Pflege diese Kontakte gut, denn Studien haben gezeigt, das ein tragfähiges soziales Netz die übelsten Belastungen und ihre psychisch-somatischen Folgen abzufedern in der Lage ist. Dabei scheinen vor allem die menschliche Fähigkeit der Anteilnahme und des Zuhörens bzw. sich Ausspreches besondere Wirkung zu haben. Dies selbst dann, wenn man nicht mal von seinen grossen Problemen, sondern nur von den Alltagssorgen die alle haben spricht.
  • Pflege deine Genuss-Fähigkeit! Nimm dir die Zeit ein gutes Essen – gemeinsam mit deinen Lieben – zu geniessen, und mit ihnen zu lachen. Gönne dir Natur-Erleben mit einfachen und sanften Bewegungsformen, wie Wandern, Spazierengehen, oder evtl. auch Walken und Joggen. Die Natur heilt!
  • Praktiziere die Übungen aus meinem Workshop „Selbstbewusstsein, Herz und klarer Geist„. Sie helfen dir mit Engpass-Situationen souverän umzugehen und zu lernen wie man „Nein!“ sagt, um Überforderungen beizeiten abzuwenden. Diese Übungen haben sich bereits mehrfach als sehr hilfreich erwiesen.

Was du ganz konkret für dich tun kannst *

  • 2-3 x täglich eine Tiefenentspannung oder Meditation praktizieren
  • Nutze die Heilkraft des Tryambakam-Mantras für die Regeneration deiner Energie. Du findest in meiner Tryambakam-Yogastunde mehrere ganz wundervolle Anleitungen, die dich genau da abholen, wo du gerade stehst.
  • Hier gibt’s eine wunderschöne Entspannungsreise, die deine Erdkraft stärkt. Sie hilft dir Standfestigkeit und Durchhaltevermögen zu steigern:  Entspannungsreise „Schätze der Erde für inneren Reichtum“.
  • Die Brahmari-Übung hilft dir in die innere Freude zu kommen, das ist auch sehr sehr wichtig. Ohne Freude macht das Leben nicht nur keinen Spass, wir haben auch keinen Schwung und keine Energie.

Freude ist Schwung!

Diese Übungen haben schon oft geholfen das Schlimmste zu verhindern.

Sie helfen dir Energie für neue Aufgaben bereitzustellen, und tragen dazu bei unklare Befindlichkeitsstörungen durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu beseitigen.

Sie sind auch vorbeugend sehr hilfreich:

Um eine als vorübergehende Belastung eingestufte Engpass-Situation unbeschadet und in guter Verfassung durchzustehen.

Meines Erachtens ist Yoga-Nidra das am intensivsten wirkende System. Aber es ist auch sehr komplex zu erlernen, bis man das auswendig kann. Deshalb ist es für Anfänger oft zuviel.

Die in diesem Beitrag empfohlenen Links *

Erschöpfung und Yoga

Wenn dich dieses Thema näher interessiert, dann magst du sicher auch die anderen Beiträge dieser Kategorie lesen. Ausser: du bist zu erschöpft. Dann entspann dich bitte erst etwas, und lies danach weiter. 🙂

Von der Erschöpfung zur Inspiration

"Für Yogatherapeuten ist persönliche Erfahrung aus der Selbstbeobachtung unverzichtbar, um wirklich passende und authentische Yoga-Übungsreihen entwickeln zu können."

Wenn du dir (oder jemand anderem) eine maßgeschneiderte Yoga-Praxis zusammenstellen willst, mit der Erschöpfung in Energie und Inspiration umwandelt wird, dann empfehle ich dir den Spickzettel.

Es geht immerhin um eine Übungsreihe, die nicht nur funktionieren könnte, sondern die tatsächlich praktiziert wird.

Da hilft nur "maßgeschneidert"! 😉

  • Sichere Führung auf dem Weg eine eigene Yoga-Übungsreihe zu entwickeln
  • Du übst dich darin maßgeschneiderte Yoga-Übungsreihen zu entwickeln
  • Die Methode funktioniert bei allen Themen, nicht nur bei Erschöpfung.
  • Deine Übungsreihe ist nicht nur physisch sinnvoll, sondern vor allem:
    energetisch und emotional stimmig
  • Und sie unterstützt ggf. die medizinische Therapie.

Spickzettel

Achtung: Nicht für Yoga-Anfänger geeignet. Setzt Kenntnisse in Yoga voraus.

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Dieser Beitrag stammt vom 16.2.2016 und wurde überarbeitet und ergänzt am 21.12.2016

 

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Om Shanti,
Liebe Grüße Mahashakti

Danke für bereits 2 Kommentare zu Erschöpfungs-Syndrom, Symptome und verbundene Krankheiten

  1. Liebe Mahashakti,

    schöner Artikel. Sehr klar, eindringlich und verständlich! Ich frage mich immer wieder, warum die meisten Menschen diese essenziellen, Lebens notwendigen Dinge nicht annehmen wollen… als Bestatterin höre ich so oft das: hätte doch, wenn doch… Denn das, was Du als Stress reduzierenden Maßnahmen aufzählst sollten die Basis für menschliches Miteinander und eigenverantwortliches Leben sein. Ein wenig Yama und Nyama. Und am Lebensende fehlt das nicht gelebte von Beidem… Danke für den schönen Artikel, Kerstin

    • Danke dir, liebe Kerstin.
      Vermutlich kennst du auch die Studie, wo sterbende gefragt wurden, was sie in ihrem Leben am meisten bereit haben … oder so ähnlich.
      Der wichtigste Punkt war immer: Zuviel Stress, zuwenig Leben!

      Om Shanti
      Liebe Grüsse
      Mahashakti

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