Aufstoßen und Yoga sind eine unangenehme Kombination. Die Luft im Bauch, und das ständige Rülpsen stören enorm. Dazu kommt der unangenehme Druck im Bauch. Yoga für den Magen kann helfen.

Wir klären die Frage wie es zu Aufstoßen kommt, und wie man das mit Yoga für den Magen wieder los wird.

Lass dir den Blogbeitrag hier vorlesen:

Frage einer Yogalehrerin:

Ein 56 jähriger Mann klagt gelegentlich über belastendes Aufstoßen, besonders Nachts. Bei der ärztlichen Untersuchung ist nichts gefunden worden.

Nach (und oft schon während ) einer Yoga-Einheit tritt dieses Aufstoßen sehr heftig auf.

Kann es sein, dass die Verdauungsprozesse in der Entspannung und in der bewussten Beschäftigung mit dem Körper so richtig in Gang kommen, die in der übrigen Zeit eher heruntergefahren sind? Hast du Tipps für meine Arbeit mit ihm?

Gibt es sowas wie „Yoga für den Magen“

Antwort:

Aufstoßen kann viele Ursachen haben

Magenschließmuskel trainieren hilft Reflux zu verhindernEs sind vor allem Gärprozesse im Magen

Besonders die Kombination Aufstoßen und Yoga ist natürlich extrem unangenehm.

Und gut, dass der Arzt nichts ernsthaftes findet. Dann hat es vermutlich mit Stress und Lebensgewohnheiten zu tun.

  1. Die Gärprozesse stellt man vor allem des Nachts am besten ab, indem man mit leerem Magen ins Bett geht. Wo nichts ist, kann auch nichts gären.
  2. Dasselbe gilt für Yoga.
    Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass während des  Yoga der Magen leer ist. Dann kann da auch nichts Aufstoßen.

 

Und ja, durch die Entspannung im Yoga kommt die Verdauung erst so richtig in Gang.

Das bedeutet, dass die Magen-Darm-Sekretion sich verbessert. Ganz besonders dann, wenn etwas zu verdauen da ist. Ist da nichts, dann kommt die Magen-Darm-Sekretion auch mit Yoga nicht in Gang.

Magen hat EmotionenWenn da etwas „herumliegt“ das zu verdauen ist, dann liegt das da möglicherweise schon länger. Beispielsweise, weil zu wenig Verdauungssekrete gebildet werden.

Die Bildung der Verdauungssekrete wird beispielsweise durch Stress gestört. Wer sehr gestresst ist, verdaut nicht richtig. dann liegen die gegessenen Dinge zu lange im Magen herum, und fangen an zu gären. So kommt es zu Aufstoßen im Yoga.

Und dann wirds naturgemäß sehr ungemütlich.


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Deshalb ist es besonders bei Yoga für den Magen sehr wichtig dafür zu sorgen, dass genügend Verdauungssekrete gebildet werden.

Und zwar rechtzeitig VOR dem Yoga, damit IM Yoga Ruhe herrscht.

Das heisst, Yoga für den Magen will vorbereitet sein, damit es klappt.

Bittere Tees stärken den Magenschließmuskel-ReflexWeil der Magen dann leer ist.

  • Er kann es mal mit Wermuttee (das Kraut!) und/oder Triphala probieren, um die Verdauungskraft anzuregen.
  • Als hilfreich gilt es auch morgens auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit dem Saft einer Zitrone zu trinken. Das reinigt die Verdauungsorgane und stärkt den Magen.

Da der Magen dann den ganzen Tag lang besser drauf ist, und sich die Situation von Tag zu tag langsam weiter bessert, wird Aufstoßen und Yoga bald kein Thema mehr sein.

Yoga für den Magen: Übungen

  • Morgens im Bad Nauli üben, bzw. die Vorstufe Agni sara, um den Magen schon mal zu wecken.
  • Am Nachmittag oder Abend „Yoga für den Bauch„, d.h. auf Bauchmassage ausgerichtete Yoga-Praktiken.
    Das löst Spannungen und Stress, und fördert die Darmperistaltik. So wird besser verdaut, und des nachts herrscht dann Ruhe.
  • Zu Yoga für den Magen gehört es unbedingt auch, möglichst viele Dreh-Asanas in die Yoga-Übungsreihe einzubauen. Das ist wichtig, um die zugehörigen Nerven im Rücken von Druck zu befreien.

Hinweis

Wirbelsäule mit DruckstelleDrücken die Bandscheiben oder verspannte Muskeln auf die Spinalnerven, welche die Verdauungsorgane versorgen, dann kann das die Verdauungskraft durchaus beeinträchtigen.

Deshalb arbeite bei Yoga für den Magen immer auch an der Aufrichtung der Wirbelsäule, und an einer geschmeidig-starken Rückenmuskulatur. Eine schlechte Haltung kann sich tatsächlich bis in die Verdauungsorgane hin auswirken.

 


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