Der Corona-Virus ist in aller Munde

Und täglich kommen immer mehr Infos dazu – man kann von einer Infodemie sprechen – einem Info-Overload. Die vielen Infos, noch dazu so widersprüchliche, kann kein Mensch verarbeiten.

Wenn man dann noch hört, wieviele Menschen in Quarantäne gehen, oder Hamsterkäufe veranstalten, dann öffnet das einer völlig unsinnigen Panik Tür und Tor. Lass dich davon bitte nicht beeindrucken.

Warum du gerade jetzt die Ruhe bewahren solltest

► Corona ist insgesamt nicht wesentlich gefährlicher als die übliche Grippe auch!

Er ist nur neu, anders, unbekannter. Das macht ihn so unheimlich. Und das was neu und unheimlich ist, wird in den Medien ausgeschlachtet. Da die Zeitungen von ihrem Umsatz leben, neigen sie dazu Dinge aufzubauschen.

Besser ist, du schaust genau hin. Eine Seite mit anscheinend gut aktualisierten Zahlen ist hier zu finden. Da erfährst du viele interessante Details über Ansteckung, Risiken und die Tests.

Die Tests sind überhaupt so eine Sache

Das was veröffentlicht wird, das sind die positiv getesteten.

Positiv getestet bedeutet aber nicht krank. Es bedeutet nur, dass der Test angeschlagen hat. Kritikpunkte daran gibts einige. Die bekanntesten:

  • Es gibt eine recht hohe Quote von “falsch Positiven” – da hat der Test angeschlagen, aber der Mensch ist gar nicht infiziert
  • Selbst wenn jemand infiziert ist – 80% der Infizierten stecken das relativ locker weg.
  • Und eine ganze Menge Menschen merkt fast nicht, dass sie Besuch von Corona hatte.
  • Allerdings gibts auch eine Quote von Menschen die an Corona sehr ernsthaft erkranken. Und einige sterben.
  • Die Quote derer die an Covid 19 sterben liegt leicht höher als bei der Influenza, der echten Grippe. Auch das ist eine durchaus schwere Erkrankung, die einem ziemlich zusetzen kann. Und auch an Influenza sterben jedes Jahr viele Menschen.
  • Nur Influenza ist bekannt – Corona ist neu

Machen wir uns also besser nicht selbst verrückt, sondern lernen mit dieser neuen Herausforderung zu leben.

Die AHA-Regeln sind sinnvoll

Leider leiden einige Menschen unter den Regeln. Aus verschiedenen Gründen.

  • Einige sind es nicht gewohnt sind auf sich selbst zurückgeworfen zu werden.  Sie sind es nicht gewohnt sich selbst ein guter Lebenspartner zu sein. Das macht nervös.
  • Anderen wird die Konsumorientierung zum Verhängnis. Gewohnte Ablenkungen (Konsum) stehen derzeit nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Auch das kann nervös machen.
  • Und dann gibt es die Menschen mit besonderen psychologischer Konstitution, die benötigen unsere Hilfe.

Was jetzt entschieden wichtiger ist als “Pandemie mit Durchdrehen” ist Yoga!

Was ich gerade jetzt besonders wichtig finde ist den Menschen etwas zu geben womit sie sich selber helfen können. Denn wer sich selbst zu helfen weis, der ist der allgemeinen Panik weit weniger ausgeliefert, als jemand der passiv vor sich hin dämmert.

Als Yogalehrer kannst du besonders jetzt sehr viel tun, damit die Menschen mit denen du Kontakt hast das Beste für sich tun können.


Immunsystem stärken mit MahashaktiImmunsystem stärken: Mini-Video-Kurs mit wirksamen Übungen die jeder üben kann

Wenn du mit einfachen Übungen dein Immunsystem stärken willst, dann helfen dir diese sehr wirkungsvollen Übungen weiter.

Da zeige ich dir vor allem, auf welche oft ignorierten Details es beim Üben an kommt. Die kennt nicht jeder.

Hier  kostenlos mitmachen


 

Biete deinen Yoga-Teilnehmern folgende Yoga-Schwerpunkte an – und übe natürlich auch selbst:

#1 • Techniken zur Selbst-Beruhigung, um sich aus der grassierenden Panikstimmung elegant zu verabschieden

  • Dazu gehören einfache und sanfte Pranayamas, die vor allem die tiefe Bauchatmung im Visier haben. Sie sollten auf Streßabbau ausgerichtet sein.
  • Auch Singen und Chanten ist hier wichtig
  • Und natürlich alles was dir einfällt rund um die Themen Meditation, Tiefenentspannung und Yoga-Nidra

#2 • Techniken zur Stimulierung der eigenen Immunkraft, um nicht zum Opfer irgendwelcher Viren zu werden

Interessanterweise haben wir parallel zur Corona-Infodemie auch eine Grippewelle. Von der spricht nur keiner. Corona hat ihr voll die Show gestohlen. Das ändert aber nichts an ihrer Existenz.

Die Stärkung des Immunsystems beruht auf einfachen Mechanismen, die jeder Yogalehrer kennt und gut vermitteln kann:

  1. Nochmal: Entspannung! Denn nur dann arbeitet das Immunsystem mit voller Leistung. Bei Stress wird es herunter gefahren. Also Ruhe halten und für guten Schlaf sorgen
  2. Bewegung die den gesamten Kreislauf in Schwung bringt. Das können Sonnengrüße sein, tägliche Spaziergänge an der frischen Luft und Ballspiele mit den Kindern. Oder derartige Dinge. Es geht letztlich darum das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung zu bringen, denn das bringt das Immunsystem mit in Schwung.
  3. Bauchmassage, zur Förderung der Durchblutung und Lebendigkeit des Darms. Denn hier “wohnt” bekanntermaßen das Immunsystem. Ein Teil des oben genannten Bewegungsprinzips entfaltet hier seine Wirkung, denn wenn wir uns flott bewegen, dann bewegen wir den Magen-Darm-Trakt ebenfalls.
  4. Leber- und Milz-Aktivierung  – Beide Organe spielen zusammen mit dem Darm im unspezifischen Immunsystem eine wichtige Rolle. Physiologische Details dazu findest du in Lehrbüchern und bei Wikipedia.
    Yogamäßig kommen wir hier jedenfalls in den Bereich der Mudras und Bandhas. Mit Techniken wie Kapalabhati, Mahabandha, Agnisara, Uddhyanabandha und Murcha wird die Bauchdurchblutung richtig angekurbelt. Das fördert auch die Leberaktivität und die gesamte Ausscheidung. Der Körper wird seinen Ballast los, das Immunsystem ist weniger belastet und hat freie Bahn seine Kräfte zu entfalten
  5. Thymusaktivierung – die Thymusdrüse sitzt in der Mitte hinter dem Brustbein und erfüllt wichtige Aufgaben im Bereich des spezifischen Immunsystems. Sie erreichst du mit Brahmari – übe Brahmari in einem Ton, der im Bereich der Thymusdrüse schwingt.
  6. Schilddrüsenharmonisierung – auch die Schilddrüse ist eine wichtige Komponente des Immungeschehens. Hier haben wir verschiedene Mudras bzw. Bandhas rund um Kopf- und Schultern, wie beispielsweise Brahma-Mudra, Jalandhara Bandha, Matsyamudra und andere. Auch Ujjayi ist wichtig. Nur darf es keinesfalls zu einer Reizung der Schleimhäute führen, deshalb unbedingt sehr sanft üben. Höchstens “halb so doll” wie du es von intensiven Kundalini-Yogastunden kennst. Das was da abläuft hat einen anderen Schwerpunkt und wirkt oft reizend auf die Atemwege. Für Bhastrika gilt dasselbe.
  7. Harmonisierung von Hormonsystem und Nervensystem – die neuronale und hormonelle Balance steht in unmittelbarer Wechselwirkung mit den zahllosen Gleichgewichtsübungen, die es im Yoga gibt. Denn wer beispielsweise Natarajasana übt, oder andere anspruchsvolle Gleichgewichtsübungen, der fordert sein Nervensystem extrem heraus. Ihm bleibt gar nichts anderes übrig, als die zugehörigen antagonistischen Teilsysteme aufeinander einzustimmen. Sonst kippt sein Mensch um.

Das sind auf die Schnelle einige wichtige Hinweise. Damit kannst du mit gezieltem Einsatz von Yoga-Praktiken deine Immunkraft stärken.


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Was du als Yogalehrer jetzt unbedingt tun solltest

Vermittle dieses Wissen an deine Yoga-Schüler, um ihnen zu zeigen, wie sie sich selbst helfen können.

Wichtig sind hierbei weder Akrobatik noch Sportlichkeit, sondern korrekte Ausführung in obigem Sinne. Für viele von uns bedeutet das, dass wir hier mit völlig anderen Schwerpunkten als gewöhnlich Yoga anleiten müssen.

Corona-Yoga hat weniger Muskel- und Skelettorientierung, dafür mehr Achtsamkeit auf die inneren Organe – wie es in der Yogatherapie sowieso im Vordergrund steht.

In meinen Papenburger Yoga-Kursen üben wir derzeit verstärkt die Yoga-Praktiken, die insbesondere für die Corona-Zielgruppe gut übbar sind. Je nach Situation online, oder offline. Aber unsere Yoga-Kurse finden konsequent statt. Damit niemand hängen gelassen wird.

  • Das hilft allen zum einen selbst aktiv zu werden und etwas für sich zu tun. Das ist in jedem Fall besser als sich hilflos zu fühlen.
  • Und zwar regelmäßig und ohne Anleitung, jeden Tag zuhause.
  • Außerdem haben sie damit ein Werkzeug, um in ihrem eigenen Umfeld aktiv zu werden, und diese Yoga-Übungen an ihre Lieben weiter zu geben.

Yoga wirkt nur, wenn man es täglich übt. Einmal pro Woche im Kurs ist eindeutig zuwenig.

Das bedeutet jetzt natürlich, dass diese Yoga-Übungen sehr einfach sein müssen. Sonst klappt das so nicht. Und sie müssen an die Corona-Zielgruppe angepasst sein. Nicht an fortgeschrittene Yogis.

Zur Corona-Zielgruppe gehören bevorzugt Low-Intensity-Yogis, mit diesen Merkmalen:

  • Ü70
  • immungeschwächt (Arthritis, Rheuma, entzündlicher Atem- oder Verdauungskanal, … )
  • oft mit Bewegungseinschränkungen
  • viele haben keine gute Körperbeherrschung, da sie sich mindesten 30 Jahre zu wenig bewegt haben

 


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Mit Yoga das Immunsystem stärken

Es ist eine tolle Wertschätzung meiner Arbeit, wenn du sie teilst. 😍 😘 🥰