Dauernd müde, Stress, keine Zeit für Entspannung? Hier kommt die Lösung.

Dauernd müde, Stress, keine Zeit für Entspannung? Hier kommt die Lösung.

Wer dauernd müde ist, nutzt zuwenig Zeit um seine Energien wieder aufzuladen. Aber woher die Zeit nehmen, für die Entspannung von Gedanken, Emotionen und Körper? Lies weiter.

Dauernd müde zu sein ist keine Lösung. Das macht auf Dauer nur krank. Und es gibt eine Lösung, auch im vollsten Alltag.

Wie man das Zeitproblem mit der systematischen Entspannung auch in einem stressigen Alltag löst, beschreibe ich hier.

Wenn du glaubst für Entspannung keine Zeit zu haben, dann hast du was übersehen *

Müdigkeit
Müdigkeit belastet und macht Stress

Es geht um den Zusammenhang zwischen Zeit und Leistung. Und der ist nicht konstant. Für dieselbe Aufgabe brauchst du mal länger, und mal weniger lang. Was macht den Unterschied?

Sieh es mal so:

  • Wer dauernd müde ist, ist nicht leistungsfähig. Zeit wird nicht effizient genutzt. Oft verstreicht sie völlig sinnlos, weil wir einfach nicht mehr konzentriert sind.
  • Wenn du mehr Energie hast, dann erreichst du mehr in weniger Zeit, weil du effizienter bist. Du bist wacher, aufmerksamer, konzentrierter. Du siehst mehr, machst weniger Fehler, und hast die besseren Ideen.

Deshalb ist es Augenwischerei, wenn man glaubt “Ich hab keine Zeit für Entspannung, ich hab noch zu viel zu tun” … oder ähnlich.

Fakt ist:

#1 – Dinge, für die du in müdem Zustand 2 Stunden benötigst, erledigst du in frischem Zustand am nächsten Morgen in 30 Minuten.

#2 – Wenn du dich also zwingst in müdem Zustand weiter zu arbeiten, dann vertrödelst du Zeit. Und zwar mehr Zeit, als wenn du dir erst eine Entspannung gönnst, und danach fitter und schneller weiter machst.

Effektiver ist das Gegenteil:

Praktiziere Zeitersparnis durch systematische Entspannung. Wenn du dir 20 Minuten für eine yogische Entspannung nimmst, dann bist du danach so frisch und fit, dass du die 20 Minuten mehrfach raus holst.

Wer systematisch entspannt, spart Zeit. Denn er bringt mehr Leistung in weniger Zeit. Un-Entspannt wäre langsamer.

Rechne mal so:

  • Variante 1: Ich bin müde und mache weiter. Für diese Aufgabe brauche ich daher 2 Stunden
  • Variante 2: Ich bin müde, und mache jetzt eine systematische Entspannung. Das dauert 20 Minuten. Danach brauche ich für diese Aufgabe nur noch 1 Stunde, weil ich fitter bin.
    Zusammen mit den 20 Minuten für die Entspannung, sind das 1:20 h. So habe ich 40 Minuten Zeit gespart. Ausserdem gehts mir dann besser, und das ist langfristig gesünder.

Jetzt willst du wissen, warum ich in Variante 2 von 1 Stunde für die Erledigung der Aufgabe gesprochen habe?

Nachdem ich weiter oben von 30 Minuten gesprochen habe?

Im obigen Beispiel bin ich davon ausgegangen, dass du diese Aufgabe am nächsten Tag erledigst, nach einer ausgiebigen und erholsamen Nachtruhe. In der zweiten Berechnung bin ich von einer Zwischenentspannung mitten am Tag ausgegangen. Das ist ein Unterschied.

Denn … die beste Entspannung ersetzt keinen Nachtschlaf. Sie leistet nicht dasselbe, was eine gute Nachtruhe bringt. Eine Entspannung ist wertvoll und rettet sehr oft den Tag. Aber sie ersetzt nicht eine gesunde Nachtruhe mit erholsamem Schlaf. Deshalb.

Damit ist gleich noch was geklärt:

Wer viel zu leisten hat, muss für guten und erholsamen Schlaf sorgen. Wie lange das ist, ist individuell unterschiedlich. Auf die Wirkung kommt es an.

Dauernd müde zu sein ist auf Dauer kein Zustand! Deshalb lass dich nicht auf Deals mit deinem Erholungsbedürfnis ein. Besser ist, du planst deine Entspannungen systematisch und in bester Qualität. Das ist – mitten am Tag – immer eine tiefe Entspannung, oder eine Meditation.

Entspannung ist niemals “Irgendwo abhängen” … du weist, was ich meine.

Soziale Vergnügen sind wichtig, keine Frage. Sie dienen der emotionalen Entspannung und fördern die Herzgesundheit (das wurde in Studien nachgewiesen).

Die Entspannung deines Nervenkostüms und die Wiederherstellung deiner Konzentrationsfähigkeit leisten sie nicht.

Deshalb nimm für die Regeneration deiner Leistungsfähigkeit nur das Echte: Tiefe, mentale Entspannung.

Mit dieser Methode entspannst du zeitneutral und kommst aus deiner Müdigkeit raus *

Um aus der Müdigkeit raus, in den entspannten Zustand der inneren Stille zu kommen, gibt es eine Vielzahl von Techniken. Die Yogis da einiges, wie sie das Gedankenkarussel abstellen. Das funktioniert bei dir auch. Probiere es aus.

Die innere Stille ist eine wichtige Voraussetzung für jede Form von Entspannung und Meditation. Solange das Gedankenkarussell rattert, wird das sonst nix.

Das Runterzählen ist eine Methode, die als besonders robust empfunden wird, um in die innere Stille zu kommen. Sie hat sich insbesondere bewährt bei unruhigen bis aufgeputschten Geisteszuständen. Also genau dann, wenn der Weg in die Stille besonders schwer zu finden ist.

Du kannst sie für sich üben, oder als Einstieg in eine längere und tiefere Meditation.

Die Robustheit dieser Technik macht sie zu einem wirkungsvollen Instrument. Damit kannst du dich an einem aufregenden Tag zwischen zwei Ereignissen innerhalb von 3-5 Minuten wieder zentrieren. Wenn du entsprechend trainiert bist. Den dafür erforderlichen konditionierten Reflex musst du erst antrainieren. Danach ist es eine der schnellsten und wirkungsvollsten Methoden.

Runterzählen ist völlig unauffällig, und geht deshalb überall:

  1. im Auto
  2. auf der Parkbank
  3. im Treppenhaus
  4. auf dem Klo
  5. in einer Warteschlange (zB an der Kasse)
  6. vor dem Fahrstuhl … usw.

Probiere es mal aus, und schreib wie es dir damit ergeht.

Die Übung: Runterzählen

  1. Sitze oder stehe bequem und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
  2. Richte deinen Atem bewusst so ein, das der Ausatem immer länger und langsamer wird, im Idealfall ist er 2-3 mal so lang wie der Einatem. Der Ausatem ist DAS Instrument um loszulassen. Wir wenden ihn ja auch instinktiv an, wenn wir seufzen.
  3. Nach einigen bewusst verlangsamten Atemzügen, wenn du deinen Rhythmus gefunden hast, beginne mit dem Runterzählen. Dazu beginne zB bei 27 oder 12 und zähle deine Atemzüge rückwärts bis 1 oder 0. Mit jedem Ausatmen zählst du eins weiter runter. Also: Einatmen-Ausatmen-27, Einatmen-Ausatmen-26, Einatmen-Ausatmen-25, … usw. … bis Einatmen-Ausatmen-1, Einatmen-Ausatmen-0.
  4. Wenn du bei 0 angekommen bist, dann bleibe noch eine Weile in der inneren Stille und geniesse sie. Falls wieder Gedanken kommen, betrachte sie wie in einem Dokumentarfilm – beobachte sie, aber beteilige dich nicht daran. Lasse sie kommen und gehen, wie die Wellen auf einem Ozean, oder wie die Schönwetter-Wolken am blauen Spommerhimmel, und sie werden dich nicht berühren.
  5. Geniesse diese innere Stille solange du Zeit hast, und bewahre sie möglichst weiter, wenn du wieder im Tagesgeschäft aktiv geworden bist.

Noch mehr Tipps für Vielbeschäftigte, für zeitneutrales Entspannen *

Wenn du diese Übung täglich an 2-5 Stellen in deinen Tagesablauf einstreust, wirst du erleben, das du dich bald schon deutlich weniger von der Unruhe und Hektik anderer einfangen lässt. Der Stress bleibt draussen.

Und du lernst dich von Unruhe und Hektik schnell wieder zu befreien, wenn es doch mal passiert ist.

Da diese Übung sehr kurz ist, kannst du sie an vielen Stellen einstreuen, an denen gerade nichts anderes zu tun ist, so das sie zeitneutral bleibt. Du brauchst keine Ausstattung dafür, die du vergessen könntest. Und es gibt keinen Ort auf dieser Welt, wo du sie nicht üben könntest. Praktiziere diese Übung …

  • Beim Zähneputzen, Duschen, … usw.
  • Während du irgendwohin gehst, auch wenn es nur zum nächsten Büro ist
  • immer wenn du auf irgendetwas wartest: Es gibt keine Wartezeiten, nur Entspannungen
  • Jedes Mal, wenn du auf Toilette gehst
  • Alle einfachen Tätigkeiten, die kein konzentriertes Denken erfordern, sind ebenfalls gute Gelegenheiten.
  • … sei kreativ. Es gibt in jedem Alltag zeitneutrale Möglichkeiten.

Finde sie und übe!  :-)

Noch ein Tipp um richtig gründlich aufzuräumen *

  • Deine zeitliche Belastung im Alltag sind das eine.
  • Deine Reaktionen darauf sind das andere.

Die Art und Intensität, mit der du auf Anforderungen und Stressreize reagierst, liegt in dir selbst. Du kannst das verändern.

Innere Gelassenheit ist der Schlüssel

Wer in seinem Innersten gute Voraussetzungen für innere Gelassenheit geschaffen hat, dem macht auch ein voller Terminkalender in einem turbulenten Umfeld nichts aus.

Das Geheimnis dahinter ist der innere Impuls, der unabhängig von den äusseren Umständen existiert.

Wenn du diesen von Gelassenheit getragenen inneren Impuls in dir stärken und entwickeln willst, dafür habe ich dieses Anti-Stress-Training für dich bereit gestellt.

Es handelt sich um ein sehr wirkungsvolles Yoga-Training, mit vielen Meditationen, Yogastunden und Vorträgen, welche wichtiges Hintergundwissen transportieren.

Hier bekommst du diesen besonderen Online-Workshop:

Yoga statt Stress: Konflikte lösen und harmonisch Leben

Stress und Yoga

Wenn dich dieses Thema näher interessiert, dann magst du sicher auch die anderen Beiträge dieser Kategorie lesen. Ausser: du bist zu gestresst. Dann entspann dich bitte erst etwas, und lies danach weiter. :-)

Vom Stress zur Inspiration

"Für Yogatherapeuten ist persönliche Erfahrung aus der Selbstbeobachtung unverzichtbar, um wirklich passende und authentische Yoga-Übungsreihen entwickeln zu können."

Wenn du dir (oder jemand anderem) eine maßgeschneiderte Yoga-Praxis zusammenstellen willst, mit der du dich aus Stress löst, und deine Energie und Inspiration stärkst, dann empfehle ich dir den Spickzettel.

Es geht immerhin um eine Übungsreihe, die nicht nur funktionieren könnte, sondern die tatsächlich praktiziert wird.

Da hilft nur "maßgeschneidert"! ;-)

  • Sichere Führung auf dem Weg eine eigene Yoga-Übungsreihe zu entwickeln
  • Du übst dich darin maßgeschneiderte Yoga-Übungsreihen zu entwickeln
  • Die Methode funktioniert bei allen Themen, nicht nur bei Stress und mangelnder Gelassenheit.
  • Deine Übungsreihe ist nicht nur physisch sinnvoll, sondern vor allem:
    energetisch und emotional stimmig
  • Und sie unterstützt ggf. die medizinische Therapie.

Spickzettel

Achtung: Nicht für Yoga-Anfänger geeignet. Setzt Kenntnisse in Yoga voraus.

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