Depressive Verstimmungen – am Winterende sind wir alle lichtdurstig – da ist Licht ganz besonders wichtig, eine Lichttherapie. Hier gibts ganz natürliche Tipps dazu, die sehr gut zum Yoga passen.

Lichttherapie selbst gemacht ist die beste!

FRAGE

Im Winter leide ich oft an depressiven Verstimmungen.

Mir fehlt das Licht. Was kann ich dagegen tun?

ANTWORT

Um Depressionen, insbesondere der Winterdepression vorzubeugen, gibts nichts Besseres als Naturlicht – d.h. rausgehen als natürliche und kostenlose Lichttherapie. Wenn das natürliche Sonnenlicht auf unsere Haut trifft, bildet der Körper Vitamin D. Vitamin-D-Mangel spielt auch beim Herbstblues und der Winterdepression eine große Rolle.

Was bringen Lichttherapie-Lampen?

Die Lichttherapie-Lampen sind zwar grundsätzlich eine interessante Sache, kommen in ihrer Wirksamkeit an die Kraft des natürlichen Lichtes aber nicht heran. Dies auch deshalb, weil beim Aufenthalt in der Natur mehr mitspielt, als nur das Sonnenlicht. Die gesamte Natur und die frische Luft haben ebenfalls eine stark belebende Kraft. Die kann kein Lichttherapie-Gerät ersetzen.

Reicht unser bisschen Sonne denn aus?

Auf jeden Fall! Einigen Berechnungen zufolge ist es in unseren Breiten bereits ausreichend für die Bildung des notwendigen Vitamin D, wenn man täglich 20 Minuten mit freiem Gesicht und entblößten Unterarmen bei mittlerer Bewölkung draussen herumläuft.

Damit wird mit einem weit verbreiteten Aberglauben aufgeräumt, unserem angeblichen Sonnenmangel. Wir haben genug Sonne für unsere eigene und natürliche Lichttherapie, wir müssen sie nur nutzen! Wie oft bist du draussen? Es ist zum Lichttanken nicht erforderlich, dass die Sonne scheint! Es reicht bereits der in Deutschland übliche mittlere Bewölkungsgrad, um genügend Licht an die Haut zu bekommen, damit der Körper ausreichend Vitamin D (und weiteres) bilden kann.

Natürliche Lichttherapie – Wie nutzte ich die natürliche Sonne am besten?

Es geht wirklich darum, möglichst viel Natursonne bzw. Naturlicht an die Haut zu lassen. Wenn es für die freien Arme oder Unterarme mit der Zeit zu kalt wird, und nur noch das Gesicht als Sonnenkollektor zur Verfügung steht, dann musst du eben entsprechend länger draussen bleiben. Steigere deine Spaziergänge draussen auf 1 Stunde. Die Bewegung ist ja auch ganz hervorragend für die Befindlichkeit, und nebenher tust du noch was zur Stärkung deines Immunsystems.

Wer die warme Jahreszeit nutzt um möglichst viel eigenes Vitamin D zu sammeln, der hat gut gefüllte Vorratsspeicher und kommt oft auch mit weniger Sonne gut durch den Winter. Aber auch diesen Menschen gehts besser, wenn sie im Winter ausreichend oft raus kommen. Vitamin D wird vom Körper über längere Zeit gespeichert, und steht dementsprechend auch viele Monate später, im Winter, noch zur Verfügung.

Spazierengehen ist die beste Gesundheitspraxis bei Depressiven Verstimmungen

Es gibt viele Gesundheitsrichtungen, die tägliches Spazierengehen von min. 60 Minuten, ganzjährig und bei jedem Wetter als Lebenselexir empfehlen. Dem schließe ich mich unbedingt an. Es gibt Hinweise darauf, das der tägliche Spaziergang die allgemeine Gesundheit besser stabilisieren kann, als alle anderen Methoden zusammen – eine gewisse Mindestgesundheit vorausgesetzt, man muss Gehen können. :-)

Aber auch, wenn die Kräfte nicht (mehr) für längere Spaziergänge reichen, raus kann man immer. Bei großer körperlicher Schwäche setzt man sich eben warm eingepackt auf eine Parkbank oder auf den Balkon/Garten. Das Naturlicht ist durch nichts zu ersetzen! … und schon gar nicht im Winter.

Probiere es am besten aus, und beobachte was geschieht. Du wirst schon nach wenigen Tagen täglicher Spaziergänge deutliche Verbesserungen sprüren.

Das ist natürliche Lichttherapie. Und sie hilft bei Depressiven Verstimmungen

 

Eine tolle Wertschätzung für meine Arbeit ist es, wenn du sie teilst. 😍 😘 🥰