FRAGE

da Du mir schon oft mit hilfreichen Tipps geholfen hast, hoffe ich auch in diesem Falle. Eine Teilnehmerin hat ein Problem und beschreibt das Krankheitsbild wie folgt:
Bin seit letztem Jahr September krank geschrieben mit Fatigue. Anfangs habe ich viel geschlafen, dann aber gemerkt, dass auch ein tiefer Schlaf in der Nacht nicht erholsam und regenerierend wirkt. Die Müdigkeit verschwindet tagsüber nicht, ständig muss ich dagegen ankämpfen. Nach jeder Anstrengung (z.B. Autofahren selbst oder Beifahrer) besteht über mehrere Stunden ein Unwohlsein (Müdigkeit, Schwindel).
Begonnen hat die Symptomatik 2013 mit einer chronischen Tonsillitis. Nach der Tonsillektomie schleppte ich mich dann noch ein Jahr zur Arbeit, bis überhaupt keine Kraft mehr vorhanden war und ich zusammenbrach. Eine psychosomatische Reha war zwar sehr hilfreich brachte aber keine Besserung der Symptomatik.
Einigermaßen über Wasser halte ich mich mit Yoga, Fahrradfahren, Akupunktur oder schnellerem Gehen. So kann ich die notwendigsten Dinge erledigen oder etwas mit der Familie bzw. Freunden unternehmen. Demnächst soll die Wiedereingliederung an meinem Arbeitsplatz mit drei Stunden beginnen.
Vor kurzem las ich, dass Fatigue auch als erstes Symptom einer Morbus-Parkinson-Erkrankung auftreten kann und mache mir Gedanken, weil diese Erkrankung in meiner Familie vorkam.”

ANTWORT

Das Fatigue Syndrom ist eine komplexe Angelegenheit, und eine Diagnose kann ich von hier aus nicht stellen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Ärzte alle erforderlichen Untersuchungen gemacht haben, und dass es keine Hinweise auf zugrundeliegende schwierigere Erkrankungen wie zB Parkinson oder anderes gibt. Fatigue also als psychisches Phänomen.

Frische Luft und Yoga Nidra mit individuellem Sankalpa

  • Der Ansatz mit Bewegung an der frischen Luft ist auf jeden Fall sehr gut,
    das soll sie auch unbedingt weiterhin so machen.
  • Des weiteren würde ich unbedingt zu täglichem Yoga-Nidra mit CD raten.
    Am besten ist, du besprichst mir ihr ihren persönlichen Sankalpa, und leitest sie damit zu einem persönlichen Yoga-Nidra an. Diese Anleitung zeichnest du als MP3 auf, und stellst ihr diese Aufzeichnung zur Verfügung, damit sie damit täglich üben kann.

Das innere Feuer stärken

Wenn sie versuchen möchte ihr inneres Feuer mit Yoga gezielt zu stärken, dann würde ich ihr eine darauf ausgerichtete Manipura-Praxis empfehlen, mit auf Manipura abgestimmten

  • Pranayamas
  • Meditationen
  • Yogastunden
  • Manipura-Yoga-Nidra.

Informationen zur Arbeit mit Manipura

Dazu lies mal auf diesen Seiten weiter:

Die Manipura-Praxis ist sehr wirkungsvoll, kann anfangs aber sehr herausfordernd sein, bis dann die Energien steigen. Wenn das der Fall ist, muss die Praxis entsprechend so angepasst werden, dass sie das übt was geht.

Tägliches Yoga-Nidra halte ich in diesem Fall unbedingt für unverzichtbar. Am besten übt sie das 2-3 Mal täglich. Das wird schnell eine Verbesserung bringen.

Heilsteine

  • Heilsteine wie roter Carneol und Citrin wirken aktivierend auf Manipura-Chakra. Sie kann damit ihr Wasser energetisieren, oder sie auf mit Hautkontakt tragen. Damit kann obige Therapie wirkungsvoll ergänzt werden.

Ernährung

  • Eine ayurvedische Ernährungsberatung kann helfen über die Ernährung auf den Energiehaushalt einzuwirken.
  • Allgmein würde ich zu viel Ingwer und wenig Kohlenhydrate raten. Also eine Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Nüssen oder Ölsaaten: Sesam, Mandeln, … sind die Favoriten. Auch Hülsenfrüchte wie zB rote Linsen sind gut, wenn sie sie gut verdauen kann.

Eine tolle Wertschätzung für meine Arbeit ist es, wenn du sie teilst. 😍 😘 🥰