Gegen Müdigkeit: Wassermeditation bringt deine Energie ins Fliessen

Du suchst was gegen Müdigkeit? Wenn dein Tag anstrengend geworden ist, und noch lange nicht zu Ende, dann brauchst du eine Energiequelle die dich *sofort* stärkt. Die Wassermeditation leistet das innerhalb von wenigen Minuten.

Wasser ist das stärkste Element auf diesem Planeten. Es spült Erde weg, löscht Feuer und bringt Wachstum.

Du kannst die Kraft des Wassers auf der geistigen Ebene für dich nutzen, um dich von Blockaden zu befreien, emotionale Übererregung zu kühlen und großer Kraft zu entfalten.

Optimal ist es, wenn du in der Nähe einen Gewässer hast mit dem du meditieren kannst. Dies kann ein Teich in einem Park sein, ein Bächlein oder Ähnliches. Auch ein Aquarium leistet sehr gute Dienste.

Hast du gerade kein Gewässer verfügbar, dann visualisiere dir eins.

Sieh dich mit der Kraft deiner inneren Vorstellungswelt in der unten beschriebenen Situation.

Falls du keine geeignete Erinnerung in dir trägst, die du zu diesem Zweck aktivieren kannst, dann empfehle ich dir Üben zu gehen. Damit meine ich, suche dir in deiner Freizeit ein geeignetes Gewässer, praktiziere dort die unten beschriebene Meditation, und nutze diese Erinnerungen zukünftig in deinem Alltag.

Wassermeditation

Die Wassermeditation: *

  1. Setze dich so dicht an das Wasser, wie es dir möglich ist. Das kann eine Bank sein, die Böschung, ein Strand, ein Baum, ein Anlegesteg, oder was auch immer sich anbietet.
  2. Achte darauf, dass du einigermaßen bequem sitzt, denn es ist schon ziemlich störend, wenn Knie, Hüften oder Rücken die Meditation vorzeitig beenden.
  3. Schaue mit entspanntem Blick ins Wasser, und lass zunächst den Atem fließen, um zur Ruhe zu kommen. Um diesen Vorgang zu intensivieren, zähle deine Atemzüge rückwärts von 27-1. Zähle bei jeder Ausatmung eins weiter runter.
  4. Sobald du in dir angekommen bist richte deine Achtsamkeit auf das, was deine Augen sehen. Beobachte mit fixiertem, ruhigen Blick eine kleine Stelle auf der Wasseroberfläche.
  5. Lass die Augenlider jetzt so weit sinken, dass du nur noch durch einen ganz schmalen Spalt, direkt durch die Wimpern hindurch, auf die Wasseroberfläche schaust.
  6. Das Wasser wird sich höchstwahrscheinlich ständig bewegen. Versuche dieser Bewegung nicht mit den Augen zu folgen. Halte die Augen völlig fixiert geradeaus, und lass das Wasser fließen.
  7. Ungeübten kann es passieren, dass sie in dieser Situation Unsicherheit empfinden. Das Fließen des Wassers lässt sich mit den Augen nicht anhalten, es gibt keinen festen Anker. Unbewusste Ängste können dadurch ins Bewusstsein dringen. Dieselben unbewussten Ängste sind die Wurzeln für dein stressempfinden. Es sind starke Energieräuber. Wenn es dir so geht, dann konzentriere dich bewusst auf die Stelle, wo dein Gesäß, Füße, Beine mit dem festen Boden in Kontakt sind. Spüre die Festigkeit der Erde, und akzeptiere das fließen des Wassers.
  8. Du erlebst jetzt zwei widersprüchliche Erfahrungen: die Augen finden keinen festen Halt und lernen das Fließen zu akzeptieren. Dahinter steht die Aktivität deines Geistes, der sich allmählich daran gewöhnt hier nicht eingreifen zu können. Gleichzeitig erlebst du ganz bewusst die Festigkeit des Erd-Elementes unter deinem Körper. Das gibt dir Halt. Aus diesem Halt heraus entwickelst du die Festigkeit wie du brauchst, um das Fließen vor deinen Augen zu akzeptieren.
  9. Lass dich immer tiefer auf diese inneren Widersprüchlichkeit ein, indem du bewusst die Festigkeit und das Fließen, gleichzeitig, in deinem Geist wahrnimmst.
  10. Sobald es dir gelungen ist diese Widersprüchlichkeit mental auszubalancieren, lasse dich emotional immer mehr da rein sinken. Lass dich auf diesen inneren Widerspruch vollständig ein, lasse dich davon tragen.
  11. Beobachte, was dabei mit deinem Geist geschieht. Aus diesem Erlebnis können tief greifende Erkenntnisse hervorgehen, da die erlebte und ausbalancierte Widersprüchlichkeit deine inneren Konflikte auflösen hilft. Sehr oft resultiert daraus tiefe Erkenntnis über das eigene Leben

Falls die Unsicherheit dieser Meditation so stark ist, das du die Meditation abbrechen musst, oder das du dich nicht entspannen kannst, dann kann es sein, das du deine Erdung stärken solltest.

Dies hilft dir Sicherheit und Stabilität in dir selbst zu finden, und macht dich unabhängig von äussren (angeblichen) Stabilisatoren. Es befreit dich aus mentaler Hilflosigkeit oder Abhängigkeit, Erdung stärkt deine Souveränität.

Bewährte Anleitungen zur Entwicklung innerer Stabilität findest du hier: *

 

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