FRAGE:
Mein Enkelkind ist 2,5 Jahre. Es wächst sehr behütet auf. Es ist das erste Kind meiner Tochter. Sie hat ca. 2 Jahre gestillt. Nun zeigt das Kind im Gesicht und an den üblichen Stellen (Ellenbogenbeuge, Kniekehle …) Rötungen und juckende Hautveränderungen. Gern würde ich dort fachkundig Tipps weiter geben. Kann man bei so einem kleinen Kind alternativ etwas machen. Yoga macht sie zu gern, das machen wir zusammen. Mama hat mit harnstoffhaltiger Salbe angefangen lokal zu behandeln. Ich versuche gerade die Verhaltensmuster herauszufinden, die das Krankheitsbild ggf. begründen? Schwierig, ob man da etwas finden kann und vor allem, wie man diese auflöst ?

ANTWORT:
Physisch kann das alles mögliche sein, dass kann ich von hier aus nicht beurteilen. Aus yogischer Sicht ist die Haut dem Herzchakra zugeordnet. Die sensiblen Hautbereiche in den Gelenkbeugen würde ich der Mondenergie zuordnen, also Ida. In Indien werden Kinder viel massiert – als tägliche Praxis. Auch mit duftenden Ölmassagen. Wer als Kind – insbesondere im Krankheitsfall – von seiner Mutter oder Vater – liebevoll massiert wurde, hat meist das ganze Leben lang eine sehr positive Erinnerung daran. Das ist etwas sehr tiefgreifendes. Das mit dem Eincremen mit der harnstoffhaltigen Salbe geht zwar schon in eine hilfreiche Richtung, jetzt hängt es aber davon ab, mit welcher Art von Aufmerksamkeit das durchgeführt wird. Handelt es sich um ein rein zweckorientiertes Creme-Auftragen, oder um eine liebevolle Massage?

Daher meine Anregung:
Öl-Massagen mit sanften Ölsorten. Diese können versetzt werden mit geeigneten ätherischen Ölen. Diese bitte sehr sparsam anwenden.

Wie wäre es mit folgendem Rezept?

  • 50ml Mandelöl (Jojoba oder Hanföl sind auch gut) mit
  • 5-10 Tropfen Äth. Öl vermischen und
  • liebevoll mit sanften Kreisen auftragen.
  • Ca 15-20 Minuten / Tag.

Dies vordergründig auf die zwischenmenschliche und liebevolle Komponente ausrichten. Also bitte nicht “mal eben schnell, weil es sein muss” … sondern mit Herzensenergie! Diese kann mit schönen Lichtvisualisierungen, Mantras und Summen (Brahmari) sehr gut kombiniert werden. Vielleicht summt oder singt das Kind sogar mit? Das wäre optimal. Auch spielerisch in die Regionen hineinsummen und Singen wäre gut. Das Luftelement gehört auch zum Herzchakra.

Öle die man hier versuchen kann sind:

  • Lavendel
  • Sandelholz
  • Rosengeranie
  • Patchouli

In der Aromatherapie-Literatur wird diesbezüglich vieles empfohlen. Ich empfehle vor allem auf die Herzensqualitäten zu achten. Also nach Vorlieben des Kindes und der Mutter aussuchen, nicht nach Verstand und Intellekt. Beide müssen es mögen, und sich im Duft und mit den Klängen durch die Massage verbinden.

Es geht vorrangig um eine Praxis zur Stärkung der Herzensenergie und der Verbundenheit.