Klappt es bei dir auch nicht?

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich immer wieder vornehmen “etwas” (beispielsweise Fuß-Übungen)  für sich und ihre Gesundheit zu tun, und dann kommt es so gut wie nie dazu? Oder zumindest viel zu selten?

Dann hab ich hier absolut todsichere Tipps für dich.

Lies weiter.

Die Ursache für das Problem “ich würd ja gern, aber …

Die Hauptursache dafür ist, dass man immer meint, irgendwas wäre nur dann richtig, wenn es “richtig” gemacht wird. Das bedeutet es dauert mindestens soundso lange, oder ähnliches. Bekannte Vorurteile aus dieser Sparte sind:

  • Yoga bringt nur was, wenn ich 2 Stunden auf die Yogamatte gehe
  • Nur wenn ich täglich mein komplettes Übungsprogramm durchziehe, kann ich was erreichen
  • … und so weiter …

Du kennst diese Art von “Alles-oder-Nichts-Argumentation”. Dabei bringt es rein gar nichts – es ist einfach ein Änderungs-Abwehr-Argument.

Auch Todschlag-Argument genannt.

Wer so denkt, kommt nirgendwo hin.

Und schon gar nicht in einen besseren Zustand.

Statt dessen beginne in kleinen und kleinsten Schritten

Die beste Änderung beginnt mit dem allerersten, kleinen, einzelnen Schritt. Wer sich mehr vornimmt wird scheitern.

Zumindest gilt das für die meisten. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen von dieser Regel. Wenn du dazu gehörst, dann kombiniere einfach entsprechend viele Schritte und Übungen, und starte ein paar Treppenstufen weiter oben. Aber warum liest du dann diesen Beitrag?

Falls du zu denen gehörst, die etwas Anschub benötigen, hab ich mir was für dich ausgedacht. Ich möchte dich unterstützen mal wenigstens anzufangen. Dazu habe ich eine ganze Reihe von bewährten Tipps, wie du deine Fußübungen ganz unkompliziert in deinen Alltag integrierst.

Weil nur das funktioniert,
was man tatsächlich tut. 😎

Kreativen Ideen, mit denen du deine Fuß-Übungen tatsächlich übst

#1 – Fuß-Übungen beim morgentlichen Wachräkeln

Wenn du nicht gleich mit dem ersten Wecker-Klingeln schwungvoll auf die Füße springst, sondern dich gern noch ein wenig räkelst, dann ist diese Übung für dich gut geeignet – sie geht auch unter der Bettdecke

  • Strecke und beuge die Zehen
  • Strecke und beuge die ganzen Füße bis sie warm sind
  • Mache bei Bedarf noch einige weitere Fußübungen aus der Pavanamuktasana-Reihe, die sich grad gut anfühlen

#2 – Fuß-Übungen während des morgentlichen Badezimmer-Rituals

Während du vor dem Waschbecken stehst und dir die Zähne putzt, oder dich eincremst, oder was du sonst so tust, kannst du ganz bequem einige Fußübungen machen.

Deine Füße sind vielleicht vom Wach-Räkeln schon leicht vorgewärmt, dann ist es besonders toll. Das hier geht aber auch ohne Wach-Räkeln sehr gut.

  • Hebe von einem Fuß den Vorderfuß, und lass die Fußrückenmuskeln spielen, und wieder ablegen. Dann die andere Seite üben.
  • Hebe von einem Fuß die Ferse, und drücke den Vorderfuß gegen den Boden. Halte das eine Weile, dann senke die Ferse wieder ab. Dann die andere Seite üben.
  • Auch hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Nutze das volle Übungsspektrum der stehenden Fußübungen für dein morgentliches Badezimmer-Ritual. Angenehme Nebenwirkung: Du wirst nicht nur wach, sondern die gut durchwärmten und entspannten Füße machen gute Laune!

#3 – Mache Fuß-Übungen, während du zur Arbeit (oder woandershin) gehst

Jeder Schritt den du tust, ist eine potentielle Gelegenheit für effektive Fußübungen. Und zwar für eine ganz bestimmte Sorte: Geh-Übungen. Integriere Geh-Übungen in deine Besorgungen, und trainiere ganz nebenher deine Fuß-Kraft und Fuß-Flexibilität.

  • Hebe bei jedem Schritt den Vorder-Fuß des vorderen Fußes besonders hoch
  • … und drücke den Ballen des hinteren Fußes besonders fest in den Boden
  • Du kannst auch versuchen mehr mit Fußkraft zu laufen, und weniger mit anderen Gehtechniken. Mehr dazu erfährst du im Fuß-Yoga-Kurs.

Online-Video-Kurs “Yoga für die Füße”

Die Yogatherapie-Übungsreihe für die Füße die jeder üben kann, die Spass macht, und die dem gesamten Körper-Geist-System gut tut.

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#4 – Fuß-Übungen unterm Schreibtisch, oder anderswo, wo du sitzt

Wann immer du eine Weile sitzt, besteht die Möglichkeit etwas für die Füße zu tun. In diesem Fall passen die Fußübungen, welche belastungsfrei geübt werden.

  • Fußkreisen – lass die Füße um die Fußgelenke kreisen
  • Zehen krallen und strecken – Kralle mit den Zehen und lasse sie wieder los
  • Zehen spreizen und entspannen – Spreize die Zehen so weit du kannst, und entspanne sie wieder.

Das setzt im Idealfall entsprechend weite Schuhe voraus, oder du bist barfuß. Du kannst aber auch die Zehen gegen die Schuhe drücken, und so die  Muskelkraft der Zehenmuskeln trainieren. Gibt bei intensivem Üben wohlig warme Füße.

#5 – Übe auch, während du auf etwas wartest

Vermutlich wartest du auch ab und zu auf etwas. Beispielsweise auf das Grün der Fußgänger-Ampel, an der Supermarkt-Kasse, auf den Fahrstuhl, auf eine andere Person, … usw. Nutze diese Wartezeiten für stehende Fußübungen.

  • Stehe auf dem Vorderfuß und halte die Ferse einige Atemzüge in der Luft. Dann die Fersen senken.
  • Stehe auf den Fersen (bitte mit festhalten!) und hebe die Vorderfüße einige Atemzüge in die Luft. Dann wieder absenken.
  • Oder weitere Fußübungen die du kennst. Viele Inspirationen hierfür bekommst du mit den stehenden Fußübungen aus meinem Fuß-Yoga-Kurs.

Die Fuß-Übungs-Sammlung

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