Magenschliessmuskel trainieren mit Yoga, und weitere Tipps für einen starken Magen

Magenschliessmuskel trainieren mit Yoga, und weitere Tipps für einen starken Magen

Magenschliessmuskel trainieren – kann sehr wichtig sein bei Reflux, bzw. Sodbrennen. Dann läuft Magensäure in die Speiseröhre. Hier gibts einige Tipps, um den Magenschliessmuskel mit Yoga zu stärken.

FRAGE

Du hast immer so gute Ideen und eine vielfältige Sicht und viel Erfahrung mit Yoga.

Daher eine bitte an dich, hast Du einen Tipp, wie man seinen Magenschließmuskel trainieren kann? Gibt es Asanas?

Yoga Nidra wäre meine Idee, mit speziellem Sankalpa oder einfach nur als regelmäßige Tiefenentspannung. Aber eventuell kann man körperliche Übungen machen? Was wäre mit Nauli?

ANTWORT:

Manchmal muss man sich selber in eine positivere Stimmung versetzen. *

Dann hilft folgende Übung:

  • Während du dein Herz anlächelst, stell dir vor, dass es sich angenehm ausdehnt und wunderbar warm wird.
  • Mit jedem Atemzug und jedem Herzschlag wird es angenehmer – es entsteht genau die Weite und Wärme wie du sie optimal findest.
  • Beobachte, was dabei geschieht. Fühle genau in dein Innerstes hinein
  • Wie wirkt sich diese kleine Übung auf deine Stimmung aus?

Dazu dieser Tipp: Machs dir warm ums Herz

Trainiere deinen Magenschliessmuskel mit Pranayamas *

Um den Magenmuskel zu trainieren, würde ich auf die energetisch intensiven Pranayamas zugreifen, welche bekanntermaßen auch das Zwerchfell trainieren. Das ist ja direkt nebendran.

Das sind vor allem:

  • Korrektes (!!!) Kapalabhati – Korrekt heisst dass wirklich mit dem Zwerchfell die Luft “rausgeschubst” wird. Nicht mit der Bauchdecke.
  • Agni Sara in allen Varianten
  • Nauli

Ausserdem würde ich Heilreisen in den Magen empfehlen *

Heilreisen haben eine spannende Wirkung auf unsere Psyche. Die Erfahrungen zeigen, dass dann oft auch körperlich Dinge möglich werden, an die vorher niemand geglaubt hat.

Bau deine Heilreise in den Magen folgendermaßen auf:

  • Zur Vorbereitung mache eine sehr gründliche Tiefenentspannung – je ausführlicher um so besser. Oder gleich Yoga-Nidra.
  • In der Stillephase deiner Entspannung gehe auf Heilreise:
    • Entsende vertrauenswürdige Wesen (Heilerin, Gandalf, Zwerge … ) mit deiner Atmung in deinen Magen.
    • Visualisiere, wie sie den Mageneingang kurzerhand reparieren.
    • Spüre, wie sich der perfekte Mageneingang anfühlt
    • “Sieh” (visualisiere), wie der perfekte Mageneingang aussieht.

Wenn das längere Zeit täglich gemacht wird, setzt allmählich auch eine Art Wirkung ein. Es ist oft erstaunlich, was dann geschieht. Diese Art von Heilreise scheint auf den unbewussten Ebenen einiges auszulösen.

Die Forschung beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit diesem Phänomen der Visualisierung. Es gibt da ganz interessante Beobachtungen.

  • Damit diese Art von Heilungs-Prozess gestartet werden kann, ist es wichtig tief im Alphazustand zu sein. Deshalb starte immer (IMMER) mit einer gründlichen Tiefenentspannung.
  • Am besten integrierst du die tägliche Heilreise in deine Einschlafprozedur: Sobald deine spirituellen Helfer ihren Auftrag erfüllt haben, drehst du dich auf die Seite und schläfst ein. Dann schläfst du ganz besonders gut, und die Heilreise kann des Nachts weiter wirken. Dein Geist ist programmiert und vervollständigt das Werk.

Kombiniere die Heilreise mit den oben genannten Pranayamas – d.h. übe beide täglich. Natürlich nicht Pranayama während deiner Heilreise… :-)

Wichtig ist auch …

  • unbedingt IMMER mit leerem Magen ins Bett gehen. Sonst läuft des Nachts Magensäure in den Schlund, und kann auch die Lunge verätzen.
  • Wenn der Magen leer ist, dann gibt es nichts zu verdauen, dann ist da auch keine Magensäure drin. Dann kann auch nichts in die Lunge laufen.

Noch ein Tipp aus der Naturheilkunde *

  • Trinke bittere Tees, wie zB Neem-Tee, Wermuttee, Löwenzahntee, usw. Die Bitterstoffe stärken die Magensäure.
  • Aus demselben Grund iss oft bittere Gemüse wie Chioree, Endivie, Radicchio, … usw.
  • Oder nutze Bittertropfen aus der Apotheke.

Die Tees bitte nicht süssen, und auch sonst die Bitterstoffe nicht abmildern. Damit der Reflex wirken kann, brauchst du tatsächlich den bitteren Geschmack auf der Zunge.

Der Magenschliessmuskel-Reflex steht in Verbindung mit der Stärke der Magensäure. Je dünner diese ist, um so schwächer schliesst er. Wer die Magensäure stärkt, verstärkt ihre Reflexwirkung auf den Magenschliessmuskel. In vielen Fällen wird es dadurch deutlich besser. Einen Versuch ist es immer wert.

Dein Bauch und dein Yoga

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Achtung: Nicht für Yoga-Anfänger geeignet. Setzt Kenntnisse in Yoga voraus.

 

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