FRAGE

In meinem Kurs sind mehrere Teilnehmer die von Osteroporose betroffen sind.

Kannst Du mir Asanas nennen die hier besonders hilfreich sind?

ANTWORT

Bei Osteoporose ist es wichtig stärkende Asanas zu üben – Konzentration auf Muladhara-Chakra ist angesagt.

  • Also viele Heldenstellungen, Gleichgewichtsstellungen, yogischer Stuhl usw. Es geht um kraftfordernde Übungen die die Knochen belasten, die motivieren den Körper die Knochen zu stabilisieren.
  • Auch in den oberen Bereichen des Körpers ist das erforderlich: Stütz (vgl. Sonnengruss), Handstand, Krähe … usw.
  • Bei Osteoporose muss möglichst jeder Knochen systematisch belastet werden, und jeder Muskel muss gestärkt werden.
  • Kraft entwickeln heisst das Thema – ja, das ist anstrengend. Aber ohne Anstrengung passiert nichts.

Ausserdem muss die Ausscheidungskraft gestärkt werden, um Säuren und Schlacken los zu werden: Apana-Vayu

  • Bisschen was über Apana-Vayu, bzw. über die Vayus an sich hab ich im Chakra-Blog geschrieben.
  • Das sind die Konzentrationen, die vom Muladhara-Chakra und Swadhisthana-Chakra aus nach unten in den Boden leiten, und die Asanas, die auf diese beiden Chakras stärkend wirken. Muladhara hab ich bereits oben erwähnt, stärkend auf Swadhisthana-Chakra wirken die Übungen für den unteren Rücken und zur Entwicklung der Hüftflexibilität.

Um zu verhindern das neue Übersäuerung weitere Schlacken entstehen lässt, ist die Verdauungskraft zu optimieren.

  • Das bedeutet Konzentration auf Samana-Vayu und Manipura-Chakra.
  • Manipura-Chakra wird mit Drehungen in allen oder möglichst vielen Asanas angesprochen, sowie der Wechsel von Vor- und Rückbeugen (Strecken und Stauchen des Bauches) wie zB Schulterbrücke-Pflug. Auch im Sonnengruss ist diese Bewegung enthalten. Ausserdem bauchmassierende Übungen wie Navasana, Bogen, Kapalabhati, Nauli, Agni Sara, … usw.
  • Es geht bei Osteoporose also insgesamt um die unteren 3 Chakren. Die Vorwärtsbeuge passt da unbedingt auch sehr gut dazu, sowie Mudras und Bandhas in diesem Bereich: Mulabandha, Uddhiyana Bandha, usw.

Das alles nutzt aber nichts bei säurebildener Ernährung, Bewegungsmangel und fehlendem Tageslicht.

  • Vitamin D kann nicht durch Yoga produziert werden, dazu müssen sie an die frische Luft und möglichst viel Haut der Sonne aussetzen – ohne Sonnenschutzmittel und ohne Sonnenbrand. Sonnenschutzmittel stören den Vitamin-Bildungs-Prozess, und Sonnenbrand macht auf Dauer krank. Dh. es geht um eine moderate, regelmässige, tägliche Tageslichtdosis.
  • Das ist mit der Forderung nach täglicher Bewegung gut zu vereinbaren. Ein täglicher Spaziergang von ca 30 Minuten Dauer der in flottem Tempo absolviert wird, so das der Körper ordentlich durchflutet wird, das ist eine sehr gute Methode, die auch von der Schulmedizin gestützt wird.
  • Ernährung: gut verdaulich damits keine Säuren bildet. D.h. sehr viel Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte. Karotten und andere Wurzelgemüse sind besonders gut. Ausserdem sollen sie möglichst wenig Getreide essen (wird sauer verstoffwechselt), vor allem möglichst wenig Weizen. Zucker und Weissmehl am besten gar nicht. Sie sollen Getreide(-produkte) möglichst mit Hirse und Buchweizen ersetzen. Daraus lassen sich wunderbare Aufläufe, Kuchen und Gebäck zaubern – echt lecker!

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