Rückenschmerzen durch Füße – Das glaubst du nicht?

Mache dir bewusst, wie eng Füße und Rücken verbunden sind

Am besten folgst du der Übungsanleitung, mit der du diese Verbindung klar erspürst und zu deinem Vorteil umdrehst. Rückenschmerzen durch Füße kann man abstellen.

Rein theoretisch ist es logisch:

Die Füße sind die Basis, auf der wir stehen und gehen. Quasi unser “Fundament”. Und wie bei jedem Haus auch, bestimmt die Qualität des Fundaments die Qualität des Gebäudes: deines Körpers.

Das kann man sich ganz einfach verdeutlichen:

  • Stehen die Füsse gerade, zeigen die Knie nach vorne.
  • Zeigen die Knie nach vorne, stehe ich gerade. Zeigen die Knie nach aussen, verstärkt das die Neigung zum Hohlkreuz
  • Die Hohlkreuz-Haltung verstärkt die Spannung im unteren Rücken
  • … und verstärkt die darüber liegende Rundrücken-Haltung

Du willst das genauer wissen?

Super. Lies weiter!

Anleitung I: Beobachte die Verbindung von Rücken und Füßen an dir selbst

Diese Zusammenhänge kann jeder an sich selbst beobachten, in Tadasana, der stehenden Berghaltung. Dazu braucht niemand ein Lehrbuch. Und es ist gut, wenn man das regelmäßig tut. Denn es hilft enorm bei der Selbstbeobachtung, und der Achtsamkeit auf die vielen unbewussten Bewegungen, die wir dauernd alle machen.

Wer sich bewusst auf seine unbewussten Bewegungen einlässt, um sie zu erspüren, kann sich viel klarer auf gewünschte Ziele hin ausrichten.

Stelle dich einfach in meditativer Stimmung und barfuß (oder auf Socken) hin.

  1. Spüre in deinen Körper und vor allem in deine Füße
  2. Dann drehe die Füße leicht nach außen.
  3. Wandere nun mit deiner Achtsamkeit von den Füßen hinauf bis zu den Schultern. Welche Veränderungen nimmst du wahr?
  4. Dann drehe die Füße in die exakte Parallel-Position
  5. Und wieder wandere mit deiner Aufmerksamkeit von den Füßen hinauf bis zu den Schultern. Was ist jetzt anders als vorher?

Mache diesen Vergleich ruhig mehrfach hintereinander, bis du dir sicher bist, in deiner Selbstbeobachtung.

Die Verbindung ist ganz klar und eindeutig zu spüren, oder?

  • Wie hast du die Verbindung erlebt?
  • Was genau konntest du wahrnehmen?
  • Welche neuen Erkenntnisse ergeben sich daraus für dich?

Lass uns an deinem Erleben Teil haben, und erzähle es uns im Kommentar.

Anleitung II: So veränderst du deine Fuß-Gewohnheiten

Das Wissen, wie es zu Rückenschmerzen durch Füße kommt hilft enorm, um zukünftige Rückenschmerzen besser vermeiden zu können.

Eins ist also klar:

Eine andere Fußhaltung macht eine andere Körperhaltung! Klick um zu Tweeten

Veränderst du deine Fußposition, dann …

  • veränderst du die Spannung in deinen Beinen
  • Bauch- und Rückenmuskeln
  • bis hoch zu den Schultern

Um mit möglichst entspanntem Rücken stehen und gehen zu können, ist es daher sehr wichtig, deine Füße immer schön gerade zu halten.

► Und da geht das Drama schon los. Wie konsequent schaffst du das?

Um die Fußposition positiv und nachhaltig zu verändern brauchst du 3 Dinge:

  1. Eine neue Gewohnheit
  2. Die neue Gewohnheit muss selbsterhaltend sein
  3. Wann immer du aus deiner neuen Gewohnheit heraus rutschst, muss sie sich von selbst korrigieren

Und natürlich benötigst du dazu das passende Schuhwerk, das vor allem diesen Prozess nicht behindert. Aber das weist du selbst, das brauche ich dir nicht zu sagen. Deshalb steht das auch nicht auf der Liste. 😊

Wie baut man solch eine NEUE Gewohnheit auf?

Mit dem passenden Yoga-Übungsprogramm vermeidest du Rückenschmerzen durch Füße, und fühlst dich schnell besser. Das klappt im Allgemeinen sehr gut. Übe das einfach klassische Yogatherapie-Übungsprogramm. Es besteht aus 3 Schritten:

  1. Zwischendurch-Praxis:
    Bringe 5 kleine Miniübungen in deinem Tagesablauf unter. Geeignet sind 2-3-Minuten-Wartezeiten, wenn du irgendwo rumstehst: Fahrstuhl, Bus und Bahn, Supermarktkasse, Zähneputzen, Kaffeeautomat …
  2. Alltags-Praxis:
    Integriere 1-2 Fuß-Übungen in dein alltagstaugliches Yoga-Übungs-Programm. Alltagstauglich heißt, daß es so kurz ist, das du es tatsächlich übst. Da sind schon 10 Minuten interessant, wenn du es wirklich jeden Tag übst. Das tollste Programm, das nicht geübt wird, hilft nämlich leider gar nichts. Bei den meisten hat das Alltags-Programm einen Umfang von ca 20-30 Minuten. Das jeden Tag geübt ist schon eine solide Sache.
  3. Sonntags-Praxis:
    An den Tagen wo du frei hast, oder aus anderen Gründen mehr Zeit, da kommt dein Sonntags-Programm zum Einsatz. Der Name steht symbolisch für alle Tage mit Sonntags-Feeling. 😊 Das kann gerne ein richtig umfangreiches Yoga-Übungsprogramm sein, dass du dann stundenlang genießt. Auch hier gilt: lieber kürzer, aber regelmäßiger.
Es ist besser ein ultrakurzes Yoga-Übungsprogramm täglich zu üben, als das absolut obergeile Wahnsinns-Programm NICHT zu üben. Klick um zu Tweeten

Übungen I: Achtsamkeit für bessere Fuß-Haltung gegen Rückenschmerzen durch Füße

Das klappt am besten, wenn du das klassische Yogatherapie-Übungsprogramm in dein Leben integrierst. Es umfasst 3 Stufen, und beinhaltet in diesem Fall vor allem einige  Standhaltungen.

  • Tadasana, die Berghaltung als stehende Entspannung (Gut für Zwischendurch-Praxis)
  • Alle einbeinigen Gleichgewichtsübungen passen ebenfalls sehr gut. Manche passen als Zwischendurchpraxis, andere gehören auf die Yoga-Matte
  • Die Heldenstellungen in allen Varianten sind ganz besonders gut (passen in dein Yoga-Übungs-Programm)

Wenn du deine Übungen täglich machst, dann verbessert sich deine Fuß-Achtsamkeit enorm. Du korrigierst deine Fußposition immer mehr selbst, bis das irgendwann vollautomatisch abläuft. Dann hast du gewonnen. Mehr dazu erfährst du im Fuß-Yoga-Kurs.


Online-Video-Kurs “Yoga für die Füße”

Die Yogatherapie-Übungsreihe für die Füße die jeder üben kann, die Spass macht, und die dem gesamten Körper-Geist-System gut tut.

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Du schaffst es nicht, deine alten Gewohnheiten zu überwinden?

Das gibt es ja. Das hat auch einen Grund: deine Emotionen!

Emotionen sind das, was uns bewegt. Sie definieren insgesamt etwa 90% unseres Verhaltens. Wer seine Gewohnheiten ändern will, muss daher erst mal an seinen Emotionen arbeiten.

Wenn deine Emotionen nicht zu einer guten Fußposition passen, dann beginne mit der Arbeit an deinen Emotionen.

Um das für dich zu klären, mache die Selbstbeobachtungs-Übung von oben nochmal.

  • Nur achte diesmal nicht so sehr auf die Muskelspannungen und die physische Haltung.
  • Konzentriere dich statt dessen auf deine Stimmung, dein Lebensgefühl, deine Emotionen.

Welche Fußposition transportiert welche Stimmung? Finde es heraus. Du kannst es auch andersherum angehen:

  1. Gehe erst innerlich in eine konkrete Stimmung
  2. Dann beobachte wie du gerade stehst

Du kannst das in deinem Alltag leicht beobachten, bis du dir sicher bist.

Übungen II: Beste Stimmung für beste Haltung

Bei den meisten Menschen ist es so, dass jegliche Art von “ungünstiger Haltung” mit einem (in diesem Moment) schwachen Selbstbewusstsein einher geht.

Deshalb ist die Arbeit am Selbstbewusstsein ein sehr guter Ansatz, um seine Körperhaltung zu verbessern.

Mehr Selbstbewusstsein ist besser als Rückenschmerzen!

Wenn du richtig gründlich an dir und deinen Füßen arbeiten möchtest, mit umfassender Anleitung, dann schau dir das hier an:

 

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Im Online-Video-Kurs “Yoga für die Füße” bekommst du neben einer umfangreichen Übungs-Sammlung mehrere Fuß-Übungs-Programme für jede Lebenslage. Für verschiedene …

  • Intensitäts-Grade: sanft, mittel, intensiv
  • Zeitkontingente: Zwischendurch, Alltag und Sonntags

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Rueckenschmerzen durch Fuesse

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