Schmerzen in der Schulter sind weit verbreitet

Was durch unsere sitzende Lebensweise stark begünstig wird. Kalkschulter und weitere Probleme, die Schulterschmerzen verursachen, sind weit verbreitete Auslöser und entstehen durch jahrelange Fehlbelastungen bei Mangel an Ausgleich.

Dabei kann man eine ganze Menge selbst dagegen tun. Hier beschreibe ich meine gängigsten Empfehlungen im Bereich “Schulterschmerzen”.

FRAGE

Seit einigen Jahren geht ein ziehender Schmerz durch meinen Körper, wandert durch alle Muskeln, nun ist die Kalkschulter hinzugekommen und ich habe große Probleme, die Arme zu heben und zu bewegen.

Aufgrund dieser starken Schulterschmerzen habe ich einen Schulterspezialisten aufgesucht, von Ihm habe eine Stoßwellentherapie bekommen. Die brachte mir auch kurzfristig Linderung. Ich bin stark eingeschränkt in meiner Bewegung obwohl ich mit Faszienball und Dehnungen versuche mir Linderung zu verschaffen. Vielleicht kannst du mir mit einer Idee helfen. Ich möchte eine Operation vermeiden.

ANTWORT

Dieses Anliegen klingt nach massiven Verspannungen und möglicherweise Übersäuerung.

Eine Kalkschulter ist eine langwierige Sache. Das Problem ist, dass es relativ lange dauert, bis der Körper die Verkalkung abgebaut hat. Unverzichtbar ist daher alles, was in der betroffenen Region die Durchblutung fördert. Achte auch auf deine Ernährung, um zu schauen, welche Wechselwirkungen es mit konkreten Nahrungsmitteln geben könnte.

Gute Übungen sind …

  • sanfte Dehnungen und Bewegungen in alle Richtungen. Am Ende einer Bewegung immer eine Weile die Spannung halten, um die Muskulatur zu aktivieren. Da sind die Pavanamuktasana-Übungen für Arme und Schultern sehr gut geeignet.
  • Wärme- und Kälte-Anwendungen im Wechsel. Also Kneipp.
  • tägliche Massagen mit Olivenöl, das mit einigen Tropfen ätherischem Öl von Rosmarin und Zeder versetzt wurde.
  • Entzündungswidrige Ernährung. Denn je mehr Entzündung beteiligt ist, um so schmerzhafter wird es.
  • yogische Kriyas könnten zur Unterstützung sehr hilfreich sein, viele machen bei muskulären Schmerzen und Übersäuerung auch gute Erfahrungen mit Fasten. Fasten zählt auch zu den Kriyas. Auch zum Fasten findest du reichlich gute Infos im Internet.
  • Um chronische Verspannungen zu lösen, empfiehlt sich eine sehr ruhige, meditative Yoga-Praxis mit dem Tryambakam-Mantra.

Entzündungswidrige Ernährung ist ein komplexes Thema

Dazu gibt es im Netz reichlich Literatur. Am besten googlest du mal dazu.

In aller Kürze sind hier wichtig:

  • Kein Zucker,
  • Weizen- und Milch-Produkte drastisch reduzieren oder ganz meiden,
  • viele aromatische Kräuter,
  • täglich mindestens 500 Gr. natürlich gezogenes Gemüse.
  • Kohl ist ganz besonders wichtig.

Außerdem täglich 2-3 Tassen Kurkuma-Tee: 1/2 TL Kurkuma mit 3 Umdrehungen aus der Pfeffermühle in eine Tasse, mit heißem Wasser übergießen und einige Minuten stehen lassen. Etwas öliges hineintun, wie zum Beispiel Kokosmilch, Sojamilch, … oder ähnliches. Das dann trinken. Kurkuma ist ein absolutes Wundermittel, aber alles kann er auch nicht.

Es gibt insgesamt sehr viel was man machen kann. Was davon auf dich passt, das wäre herauszufinden. Falls du also mal bist oder sogar in der Nähe wohnst (Papenburg), könntest du mal vorbeikommen. Ansonsten sag mir wo du wohnst, vielleicht kenne ich einen Yogatherapeuten in deiner Nähe mit dem ich dich bekannt machen kann.

Zur Inspiration

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