Die Yoga-Atmung reduziert auf einen Satz

Wenn dir die Luft knapp wird, halte die Luft an!

Klingt seltsam?

Dachte ich auch zuerst.

Aber es ist tatsächlich eine gute Lösung.

Die alten Yogis wussten genau, warum sie die Yoga-Atmung für wichtiger hielten, als die Asanas.

Lies hier warum das so ist.

Die alten Yogis hatten es echt verstanden, und mit ihrer Yoga-Atmung richtig gut umgesetzt. Ein besonders tolles Beispiel ist diese Atemübung für sofortige Entspannung.

Ganz am Ende zeige ich dir übrigens wunderschöne und sehr sanfte Formen der Yoga-Atmung. Die sind sogar besser und vielseitiger als das klassische Pranayama.


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Yoga-Atmung hat mit Luft anhalten zu tun oder warum weniger Atmen zu mehr Sauerstoff im Gehirn führt

Wenn es dir nicht gut geht, dann atmest du tief ein und aus, richtig?

Du glaubst, der Sauerstoff erfrischt dich, und bringt dir mehr Energie.

Das kann ein Trugschluss sein.

  • Denn tatsächlich ist es so, dass wir bei Über-Atmung, also bei einem extrem hohen Sauerstoffangebot im Blut, gleichzeitig weniger Sauerstoff im Gehirn haben.
  • 2 Minuten intensiven Atmens reichen bereits aus, damit die Blutzirkulation im gesamten Körper, inklusive des Gehirns, reduziert wird.

Programmiere dein UnterbewusstseinDie bekannten Schwindelgefühle und Benommenheit, die jeder kennt der mal versucht hat eine Luftmatratze mit dem Mund aufzupusten, kommen durch die reduzierte Blutversorgung des Gehirns zustande.

Was passiert bei zuviel Sauerstoff im Blut?

Durch das intensive Atmen kommt zu viel Sauerstoff ins Blut. In der Folge verengen sich die Blutgefäße, die glatte Muskulatur kontrahiert. Die Blutgefäße verengen sich. Das reduziert die Gehirndurchblutung.

Co2 im Blut gibt Sauerstoff im GehirnDie Gehirndurchblutung reduziert sich bei Überatmung im selben Maß, in dem das Kohlendioxid im Blut sinkt.

Im Bild nochmal anders vormuliert. Das macht es leichter verständlich.

Es gibt Studien die belegen, dass sich bei übermäßiger Atmung die Blutgefäße um bis zu 50% verengen. Über-Atmung kann also den Blutfluss tatsächlich beeinträchtigen.

Du kannst das ganz leicht an dir selbst überprüfen

  1. atme eine Zeit lang durch den offenen Mund schnell ein und aus.
  2. Und zwar tief schnell ein und aus.
  3. Dir wird bald schwindelig werden.
  4. Dieser Schwindel hat seinen Ursprung in einer Reduktion der Durchblutung des Gehirns.

Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass Mundatmung nicht gut tut.

Tatsächlich ist Mundatmung ein zuverlässiges Rezept um die Lebensqualität zu senken. Da spielen auch verschiedene Erkrankungen eine Rolle.

Um dir das detaillierter durchzulesen, empfehle ich dir die Dissertation Effekte lang anhaltender, willkürlicher Hyperventilation … von Sassinek.

Das Rätsel um die Erschöpfung durch zuviel Reden ist gelöst

Live-SeminarJeder Yogalehrer kennt das

Diese unglaubliche Erschöpfung die sich in Zeiten intensiven Unterrichtens (mit vielen Vorträgen) einstellt. Sie steht in einem krassen Mißverhältnis zum bewusst erlebten Energie-Einsatz.

Der oben beschriebene Effekt erklärt deutlich, warum das so ist.

Völlig egal ob als Yogalehrer im Semnarbetrieb, bei Vortragsreisen, oder in sonst irgendeiner Tätigkeit wo viel gesprochen wird.

  • Durch das Sprechen atmet man zwangsläufig durch den Mund.
  • Und genau das ist der Punkt, der uns erschöpft.

Wer schlau ist, zieht sich dann zurück und übt die Yoga-Atmung – Pranayamas. Ich persönlich bevorzuge die sanften Pranayamas. Sie geben mir wunderbare Entspannung, und heben das Energieniveau sofort an.

Deshalb ist es so anstrengend mit vielen Menschen zusammen zu sein

Weil man dann permanent spricht.

Es sind nicht die Menschen, die uns Energie entziehen.

Wir sind es selbst, die die eigene Energie verschleudern, weil wir zu viel sprechen.

Live-Yogatherapie-SeminareEnergieräuber sind Menschen, die uns zum Sprechen bringen. Und es funktioniert nur, wenn wir dabei mit spielen.

Wir könnten auch die Klappe halten …

Schweigen hilft

Die Beobachtung, dass man sich in Schweigephasen unglaublich gut regeneriert, die passt sehr gut dazu.

In meinen Schweigeretreats habe ich das immer wieder so erlebt.

Ganz bestimmt ist das nicht nur bei mir so.

Das Geheimnis der “abfließenden Energie” bei Vortrags- und Seminartätigkeit ist damit gelöst.

Das Mißverhältnis zwischen Sauerstoff und Muskeleinsatz

wer viel redet ist viel erschöpft wer zuhört bleibt wachZumal wir es in der Situation als Redner und Unterrichtender auch mit einem völligen Missverhältnis von Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot zu tun haben.

Denn wenn wir beim Sprechen durch den Mund atmen, was wir in dieser Situation anatomisch bedingt nun mal tun, dann nehmen wir mehr Sauerstoff auf als wir benötigen.

Zwangsläufig.

Gleichzeitig stehen oder sitzen wir still, sodass wir diesen Sauerstoff überhaupt nicht zum Einsatz bringen.

Es gibt in diesen Situationen keine anspruchsvolle Muskelaktivität, die das Sauerstoffüberangebot verstoffwechseln würde.

Würden wir uns beim Sprechen vernünftig bewegen, so dass der Sauerstoff tatsächlich umgesetzt würde, dann wäre das Reden nicht so erschöpfend.

Tun wir aber nicht.

Hm ….

Energie ist BewegungVermutlich gehen deshalb so viele Führungskräfte gerne mit ihren Gesprächspartnern spazieren, oder?

Sie haben etwas wichtiges verstanden:

Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffverbrauch passen beim Reden im Gehen einfach besser zusammen.


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Mundatmung, Sauerstoff und Kohlendioxyd bei Asthma

Es gibt bei diesem Thema noch einen sehr interessanten Aspekt für Asthmatiker

Wer die Veranlagung zum Asthma hat, bei dem kann der Rückgang des Kohlendioxidgehaltes im Blut auch dazu führen, dass sich die Atemwege zusammenziehen.

Sinkt der Kohlendioxyd- Gehalt im Blut, verengen sich die Atemwege. Bei Asthma ist das ein Problem.Sinkt der Kohlendioxydgehalt im Blut, verengen sich die Atemwege.

Speziell bei Asthma kann das problematisch werden.

Wie ein Sauerstoffüberangebot auf die Atemwege wirkt:

  1. Die Weitstellung der Atemwege erfolgt durch die glatte Muskulatur, also durch unwillkürliche Muskelanspannung.
  2. Diese unwillkürliche Muskelaktivität wird durch ein Sauerstoffüberangebot getriggert.
  3. Das heißt wer gewohnheitsmäßig durch den Mund, und damit eindeutig zu viel atmet, bei dem sorgt der Körper dafür dass sich die Atemwege verengen.

Das triggert das Asthma an.

Also halte die Luft an

Swara-Yoga-Übung: Pranayama - Wechselatmung - Yoga-AtmungEinfache Gegenmaßnahme ist es, die Sauerstoffaufnahme deutlich zu reduzieren, und dadurch gleichzeitig den Kohlendioxidgehalt im Blut zu steigern.

Durch sanft gebremstes Atmen, oder durch moderates Luftanhalten.

Das entspannt die Muskulatur, und stellt die Atemwege auf weit.

Damit sind wir wieder beim Nutzen der verlangsamten Atmung, beim moderaten Atem-Hunger.

Darüber habe ich schon öfters geschrieben.

So kommst du bewusst in den moderaten Atemhunger

  1. Atme konsequent und nur durch die Nase
  2. Und das so langsam wie es geht

Atme nur so viel, wie unbedingt sein muss, um deine Atemwege frei zu halten. Das hilft gegen AshtmaZiel ist am unteren Bereich der Möglichkeiten zu bleiben, sodass wir auf keinen Fall zuviel Sauerstoff im Blut haben.

Wenn du plötzlich ganz tief Luft holen musst, dann hast du übertrieben. Mache etwas sanfter, moderater weiter.

Durch diese Art zu atmen steigerst du bewusst und achtsam den CO2 Gehalt im Blut. Dabei trainierst du die CO2-Toleranz deines Körpers.

Denn der Atemimpuls ist direkt abhängig von der CO2 Toleranz.

Die Co2-Sättigung des Blutes ist der stärkste Atemantrieb

ganzheitliche HeilungDie Co2-Toleranz ist die Schwelle, ab der der Körper dringend atmet. Dringend bedeutet, dann kommt ein richtig starker Atemimpuls.

Deshalb kann man auch nicht “aus Versehen” ersticken, beispielsweise bei übermäßigem Luft anhalten.

Weil der Körper von sich aus dafür sorgt, dass du Luft holst, wenn es wirklich darauf an kommt.

Wann dieser starke Atemimpuls kommt, das kannst du trainieren, um alle Vorteile einer gesunden Co2-Sättigung deines Blutes zu geniessen.

Der Weg ist klar

  1. Wer sich auf einen hohen CO2-Toleranz-Wert trainiert hat, dessen Körper kommt mit einem höheren CO2 Gehalt zurecht.
  2. Weil der Atemimpuls später eintritt, kann man länger den Atem anhalten
  3. Ausserdem atmet man auch im normalen Alltag automatisch weniger, weil der unbewusste Atemantrieb einfach später einsetzt

Atme nur wenig. Die Folge sind ein besserer Blutdruck, entspanntere Muskeln und ein klarer Kopf.Aus einer leicht reduzierten Atmung entsteht ein gewohnheitsmäßig etwas höherer Co2-Gehalt im Blut.

Die Folge ist ein besserer Blutdruck, entspanntere Muskeln und ein klarer Kopf.

Warum es so wichtig ist, genügend Co2 im Blut zu haben und wie die Yoga-Atmung dabei hilft

Atemübungen zur Kräftigung des Zwerchfells und zur Stärkung der AchtsamkeitDer höhere CO2-Gehalt sorgt dafür, dass die Atemwege frei bleiben.

Ausserdem ist er dafür zuständig, dass du gut konzentriert und mit viel Energie deinen Aufgaben nachgehen kannst.

Das Mehr an Sauerstoff ist kein Mehr an Lebensqualität

Außer, es geht um echte Atemnot, und einem physiologisch relevanten Sauerstoffmangel. Das ist was völlig anderes.

Aber darum geht es hier nicht.

Wir sprechen hier ausschließlich und nur über das gewohnheitsmäßige Über-Atmen bei ansonsten gesunden Personen. Und über die Folgen, die aus dem gewohnheitsmäßigen Überatmen für den Körper entstehen.

Wer statt dessen regelmäßig die Yoga-Atemübungen übt, also Pranayama, der lernt seinen Atemimpuls zu steuern. Das hilft Fehlatmung zu korrigieren.

Wichtig für Sportler

Die Atemreduktion und die Steigerung der Co2-Toleranz sind übrigens extrem wichtig für Sportler, und alle Menschen die mit hohen körperlichen Belastungen zu tun haben.

Das Gefühl von Brustenge, Atemnot und Husten dass sich bei körperlicher Belastung einstellen kann, hat viel mit dem Überatmen zu tun. Sportler, die systematisch ihre Co2-Toleranz erhöhen, werden deutlich leistungsfähiger, als solche, die sich auf intensives Atmen (iSv Überatmen) konzentrieren.

Wer ganz bewusst langsam atmet, steigert den CO2 Gehalt im Blut. Das sorgt ummittelbar für muskuläre Entspannung. Dadurch werden auch die Atemwege weiter.

Fazit: Wer öfter die Luft anhält, hat mehr Luft.

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Du lernst viele sehr wichtige Details zu den yogischen Atemübungen kennen, die du noch nicht kanntest. Ganz sicher.

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So trainierst du deine Co2-Toleranz

Die yogischen Atemübungen lassen sich dafür sehr gut nutzen.

Innerer Frieden durch PranayamaBesonders geeignet sind die sanften Pranayamas, da man sie leichter überall in den Alltag integrieren kann.

Und weil sie als Atemmeditation immer sehr gern angenommen  werden.

Die intensiven Pranayamas sind hier weniger hilfreich. Ich persönlich glaube, dass sie durch persönlichen Leistungsanspruch sehr gefördert werden. Hilfreicher sind sie jedenfalls nicht.

Warum die sanften Pranayamas die bessere Yoga-Atmung sind

Auch die alten Yoga-Schriften warnen sehr davor, zu intensives Pranayama zu üben. Wer weis, wie intensives Pranayama auf Hormonstoffwechsel und Nervensystem wirkt, der wird vorsichtiger. In meinen Ausbildungen besprechen wir das sehr genau.

Jedenfalls … die sanften Pranayamas setzen unglaubliche Energie frei, sind völlig unproblematisch, und … für mich als Yogalehrerin besonders wichtig: sie werden von den Teilnehmern auch richtig gerne geübt.

Ich wünsche mir wirklich, ich hätte damals als Yoga-Anfänger mit diesen sanften Pranayamas starten können. Das hätte mir vieles leichter gemacht.

Aus dieser Überzeugung heraus unterrichte ich auch fast nur noch die sanften Pranayamas. Meine Ausbildungs-Teilnehmer, und meine “normalen” Kursteilnehmer finden das sehr bereichernd.

Menschen die die intensiveren Pranayamas nicht mögen, finden in den sanften Atem-Meditationen ihren Weg zu einer wohljustierten Co2-Toleranz, bei wohliger Entspannung und tiefer Konzentration.

Eine absolute Wohltat.

Ich übe selbst so.

Täglich.

Mahashakti Uta Engeln, Yogatherapeutin und Yogatherapie-AusbilderinAls Hundebesitzer gehe ich ca 10 Km am Tag zu Fuss. Das ist reichlich Zeit für Pranayama in dem hier beschriebenen Sinne. Das hält fit und sorgt für ein wohldosiertes Co2-Niveau. Mit allen Vorteilen.

Liebe Grüße,
Mahashakti

P.S. Sicher dir die sanften Atem-Meditationen die wirklich jeder üben kann. Die sind sogar bei Bettlägerigkeit und körperlicher Schwäche sehr gut übbar. Und gerade dann tun sie besonders gut.

Aber auch wenn du einfach nur unter “diffusem Energiemangel” leidest, sind diese sanften Pranayamas dein Mittel der Wahl. Die machen dich wieder klar, wach und fit.

 

 

 

 

Wer weniger atmet hat mehr Luft

Es ist eine tolle Wertschätzung meiner Arbeit, wenn du sie teilst. 😍 😘 🥰