Der Schulterstand gehört zu den umstrittenen Asanas, und wird sehr kontrovers diskutiert.

  1. Schilddrüse Yoga Schulterstand

    Der “kerzengerade” Schulterstand

    Es gibt hitzige Befürworter, und …

  2. erbitterte Gegner.
  3. Und zwischen diesen beiden Extrempunkten noch alle möglichen anderen Haltungen.

Stop - Nein Das eigentliche Problem liegt gar nicht an der Übung Schulterstand selber.

Sondern an der inneren Haltung, mit der er geübt wird.

Und auf genau diese gehe ich jetzt ein.

Ich zeige dir, wo das eigentliche Problem liegt, und wo alle Diskussionen rund um den Schulterstand zum Stillstand kommen

Dabei gibt es reichlich Tipps aus meiner 20-jährigen Unterrichts-Praxis, wie du deinen Kursteilnehmen helfen kannst das Schulterstand-Dilemma für sich zu lösen. So dass sie deinen Yoga-Unterricht geniessen können, ohne sich zu übernehmen.

Die eigentliche Lösung beim Problemfall Schulterstand hat viel mit Eigenständigkeit zu tun, und überhaupt gar nichts mit der “einzig richtigen Übungs-Weise“.

Lies hier wie du als Yogalehrer:in mit dem Schulterstand deinen Kursteilnehmern die bestmögliche Erfahrung vermittelst.

Wie geht der Schulterstand “richtig”?

Bereits in dieser Frage beginnen die ersten Kontroversen:

#1 – Schulterstand muss kerzengerade sein (echt jetzt?)

Wie übt man den Schulterstand richtig?Für einige ist der Schulterstand erst dann erreicht, wenn jemand kerzengerade auf seinen Schultern steht. Wie in dem Bild oben. Das ist das Idealbild, mit dem viele arbeiten, und das sie mit allen Tricks zu erreichen versuchen.

Dieses angestrebte Idealbild kann tatsächlich – je nach Einzelfall – zu vielen Gefährdungen und Schäden führen. Und zwar genau dann, wenn die individuell unterschiedliche Konstitution der Übenden nicht angemessen berücksichtigt wird.

  • Um dem zu begegnen, üben viele mit Schulterstandplatten, oder legen entsprechend gefaltete Decken unter.
  • Weil dann der Nacken nicht so stark gebeugt ist, und auf diese Weise der Schulterstand mit senkrechter Körperhaltung leichter eingenommen werden kann.

Diese Platten habe ich auch probiert, und danach als zu gefährlich eingestuft, und aus meinem Üben gestrichen.

Schulterstand-Platten halte ich für ungeeignet:

Wer auf den Schulterstandplatten steht, steht wackelig.

Die Gefahr beim Einnehmen oder Korrigieren des Schulterstands eine falsche Bewegung zu machen, und dadurch in eine blöde Richtung zu kippen, und sich möglicherweise noch den Hals zu zerren, halte ich für überproportional hoch.

Das muss ich nicht haben.

Ausserdem brauchts die Dinger nicht wirklich.

Ein anderer Weg ist nachhaltiger für den Nacken deiner Teilnehmer.

Für deinen auch.

Lies weiter.

Meine Schulterstandplatten dienen heute übrigens für viele Zwecke, ausser für Schulterstand.

#2 – Mit Schulterstand-Platten und ähnlichen Unterstützungen schiesst man komplett am Ziel vorbei.

Denn im Kern geht es beim Schulterstand nicht darum kerzengerade zu stehen.Schulterstandplatten sind wackelig

  • Es geht darum die eigene Schulter-Nacken-Region, und ganz besonders auch die Halswirbelsäule, einem Aufbautraining zu unterziehen.
  • Das klappt nicht, wenn man die zu trainierenden Körpergewebe der Belastung entzieht.
  • Überlasten darf man sie noch weniger.

In der Mitte dazwischen liegt die Lösung:

Nur angemessene Belastung fördert positive Entwicklungen.

Kommt dein Kurs-Teilnehmer zu schnell in den Schulterstand, vielleicht weil er Unterstützung und Tricks nutzt, kann es sehr schnell zu einer individuell sehr unpassenden Überlastung der HWS kommen. Das willst du nicht.

Diese Yoga-Übenden tauchen dann in der Yogatheapie auf, und wollen ein Heilyoga-Übungs-Programm haben, damit es schnell wieder besser wird. Aus solchen Fällen kann ich eine ganze Oper komponieren.

  • Jede voreilig eingenommene Haltung kann zu Schäden führen. Ja.
  • Die Halswirbelsäule ist sehr empfindlich.

Das heißt, das große Problem der Unterstützungsmaßnahmen zwecks Einnahme eines möglichst geraden Schulterstands liegt darin, dass zu einem viel zu früheren Zeitpunkt zu viel Gewicht auf dem kritischen Bereich liegt.

Und noch mal: Ja! Das kann Schäden verursachen.

Dass man dabei möglicherweise den eigenen “Engpass” (das, was den Schulterstand stört) umgeht, und damit einem hilfreichen Aufbautraining entzieht, das macht es keineswegs besser.

Schwachstellen brauchen die richtige Art von Achtsamkeit, um sich entwickeln zu können.

Deshalb ist eine völlig andere Vorgehensweise besser.

Eine Vorgehensweise, die im Sinne von Heilyoga und Yogatherapie sensibel mit den tatsächlichen Möglichkeiten des Übenden umgeht ist die beste Lösung.

Besser, als sich an einem völlig unpassenden, und nur vermeintlich “für alle geltenden Idealbild” zu orientieren. Und dieses dann mit Tricks erreichen zu wollen.

Weil … zuviel genauso fehl am Platz ist wie zuwenig.

Zuwenig Intensität führt zu einem Mangel an Entwicklung, und bringt niemanden weiter.

Deshalb halte ich die grundsätzlichen Warnungen, die einige aussprechen für genauso fehl am Platze.

Auf die Dosis kommt es anDie Lösung liegt in der Kunst der richtigen Dosierung.

Auf die richtige Dosis kommt es an.

Jedes zuviel oder zuwenig hat Folgen, die keiner will.

Die Reise zum Schulterstand aus Sicht von Heilyoga und Yogatherapie ( ► Video 1)

In Heilyoga und Yogatherapie wird ganz klar gesagt, …

  1. dass man sich Stück für Stück dem Schulterstand annähert.
  2. Und dass man dabei unbedingt auf seine persönliche und höchst-eigene Verfassung achtet. Tagesgenau.

Schau dir erst das Video an, und dann lies unten drunter weiter.

Damit sprechen wir von einem individuell maßgeschneiderten Übungsaufbau.

Und entfernen uns ganz weit vom vermeintlich anzustrebenden und kerzengeraden Schulterstand. Vergiss dieses Idealbild, das leider immer noch von einigen Yogalehrern vehement verteidigt wird.

  • Es mag für hochflexible Inder der letzten Jahrtausende gelten, die keine Schulter-Nacken-Verspannungen hatten, und eine kerngesunde Halswirbelsäule.
  • Für heutige Mitteleuropäer mit handy- und schreibtischbedingtem Schulter-Nacken-Syndrom und potentiellem Bandscheibenvorfall in der HWS gilt das jedenfalls nicht.

Das bedeutet, dass man seine Yoga-Praxis bitte nicht gleich mit der Vorstellung startet, jetzt sofort für 20 Minuten “kerzengerade im Schulterstand” zu stehen.

Das ist mir übrigens, damals vor 20 Jahren genau so gegangen:

Ich war noch ziemlich am Anfang meiner Yoga-Entwicklung, und wurde angeleitet 20 Minuten im Schulterstand zu stehen. Und zwar richtig gerade. Da wurde Wert drauf gelegt, auch mehrfach korrigiert. Und unbedingt durchhalten war auch sehr wichtig, und wurde immer wieder betont.

Schulterstand gefährlichMeine Muskulatur war dem nicht gewachsen.

Danach hatte ich tagelang Schmerzen und bin rumgelaufen wie ein Spazierstock.

Das war sehr unangenehm. Auf sowas habe ich mich danach nie wieder eingelassen.

Vergiss bitte auch die grundsätzlichen Warnungen vor dem vermeintlich so gefährlichen Schulterstand.

Die helfen niemandem weiter, und erzeugen nur verzichtbare Ängste. Schon allein aus dem resultierenden “Stille-Post-Effekt” entsteht mehr Schaden, als die Yoga-Welt gebrauchen kann.

Unterrichte lieber so, dass jeder deiner Kurs-Teilnehmer seine persönlich maßgeschneiderte Version findet.

Und unterlass pauschale Äusserungen dazu. Für irgendwen sind die immer völlig unpassend.

SegenDer Schulterstand ist – wenn er richtig dosiert wird – ein Segen.

Eine Gefahr ist er auf gar keinen Fall.

Er ist eher wie ein scharfes Messer:
Man muss damit umgehen können.

Kannst du mit scharfen Messern umgehen?

Du bist dir nicht sicher?

Ok. Dann lies weiter.

So gehts vielen.

Deshalb empfehle ich dir nun hier eine deutlich bessere Vorgehensweise um deine Kursteilnehmer anzuleiten.

Eine Vorgehensweise, die du für deine eigene Yoga-Praxis auch gut brauchen kannst.

Wir starten mit dieser Sprachregelung: Ersetze in deinem Übungsprogrammen das Wort Schulterstand durch “Die Reise zum Schulterstand“.

  1. Deine Teilnehmer sollen mit einigen Sekunden ultrasanft gestaltetem Schulterstand starten. Genau solange, wie sie sich damit gut fühlen. Ermuntere sie zu ihren Grenzen zu stehen. Was das ist, dazu weiter unten mehr.
  2. Lass deine Teilnehmer nur soweit nach oben gehen, wie es an diesem Tag für sie passt.
    Leite nacheinander verschiedene Schulterstand-Varianten an, um dem gerecht zu werden. Auch dazu weiter unten mehr.
  3. Maßstab ist immer:
    Sie sollen so üben, es für sie ganz persönlich und individuell gesund und angenehm ist.

Die Reise zum Schulterstand ist ein Übungsaufbau, der sich schrittweise dem möglichen Ziel “Schulterstand” nähert, und auf jeder Übungsstufe den Übenden stärkt.

Wohlwissend, dass für das mögliche Ziel “Schulterstand” erst mal Bewusstsein entwickelt und Gewebe vorbereitend gestärkt werden müssen.

Auf einer sorgfältig aufgebauten Basis natürlicher Robustheit kann jeder den individuell-optimalen Schulterstand üben, 20 Minuten lang halten, und so den vollen Nutzen erlangen.

Ganz ohne Schäden, Hilfsmittel und Tricks.

“Individuell-Optimal” muss nicht dem vorgegebenen Idealbild (das von ganz oben) entsprechen, und kann eine der Aufbaustufen sein. Auch die Aufbaustufen haben bereits viel der angestrebten Wirkungen. Du verpasst dadurch nichts.


Das Heilyoga-Motto der Heilyogis und Yogatherapeuten:

  1. Zuwenig bringt nix.
  2. Zuviel ist schädlich.

Finde die korrekte Dosis.


Von irgendwelchen Unterstützungs Mitteln lass die Finger.

Die fördern lediglich Übermotivation und Fehlbelastungen.

“Wer Hilfsmittel braucht ist unzulänglich” … Solche Gedanken kommen schnell auf, und passen gut zu unserem westlichen Leistungsprinzip. Deshalb werden sie oft lieber nicht oder falsch genutzt.

Da sehe ich eine weitere Ursache der Schulterstand-Beschwerden.

Also lass die Finger von sowas.

Lass deine Teilnehmer auf “Kerzengerade” pfreifen.

So geht das nicht. Ein Erstklässler fängt ja auch nicht direkt mit der Abiturprüfung an.

Besser ist es erst mal in kleinen und gesunden Schritten natürliche Robustheit aufzubauen, bevor man sich den höheren Herausforderungen stellt.


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Meine Empfehlung zur Frage “Wie mache ich den Schulterstand richtig?” ( ► Video 2)

Beim Schulterstand handelt sich nicht um eine Asana, die in Perfektion einzunehmen ist, schließlich sind wir nicht beim Ballett.

Sondern es geht um eine Reise.

Die Reise zum Selbst“Die Reise zum Schulterstand ist eine Reise zum eigenen Selbst.

Du durchlebst viele Stationen und entwickelst dich zu dir selbst.

Wie der Held in deiner Lieblingsgeschichte.

Lass deine Yoga-Teilnehmer da beginnen, wo es zu ihnen selbst passt – ganz individuell.

  1. Im sanftesten Fall ist das die Variante, wo man den Po auf ein Kissen legt und die Beine in die Luft hält.
  2. Eine etwas intensivere Variante ist die, wo man in der Schulterbrücke steht.
  3. Nutze die Schulterbrücken-Phase für mehrere Entwicklungsschritte.

Gerade in der Schulterbrücke kann man sehr sorgfältig an der Dehnungsfähigkeit der Schulter-Nacken-Muskulatur arbeiten, ohne sich dabei zu übernehmen.

Schau dir erst dieses Video an, und dann lies weiter.

Der Übende hat die volle Kontrolle über das, was in dieser Übung geschieht. Und das bei vergleichsweise geringen Druck durch Körpergewicht. Die Füsse stehen ja auf dem Boden.

Yoga-Übung Schulterbrücke Asama Setu Bandha SarvangasanaWer sich auf die “Reise zum Schulterstand” begibt, für den ist die Schulterbrücke eine sehr wichtige Übung, um unverzichtbare Entwicklungsschritte zu gehen.

Später kann man noch verschiedene Varianten mit einem Stuhl nutzen, der hilft die persönlich passende Höhe zu erreichen – aber bitte nicht so doll, dass du zu früh kerzengerade stehst – das Thema hatten wir oben.

Zu jedem einzelnen Entwicklungsschritt gehört folgendes:

1 – Dehnung und Lockerung der Schulter-Nacken-Muskulatur.
2 – Aufbau von mehr Kraft und Festigkeit in den Geweben rund um Schulter und Nacken, damit sie vielleicht irgendwann tragfähig werden können.
3 – Aufgrund der eintretenden Haltungsverbesserung kann eine Verbesserung des Schulter-Nacken-Syndroms eintreten.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Gegenbewegung, der Fisch, absolut unverzichtbar. Deshalb gehört in deine Schulterstand-Übungs-Sequenz immer der Fisch als Gegenbewegung dazu. Der Fisch ist die letzte Übung in der Schulterstand-Sequenz.

Die Kombination von Schulterstand-Reise mit Abschluss-Fisch hat einmalige Wirkungen

Schulter-Nacken-Entspannung macht freiJeder der mit massiven Schulter-Nackenverspannungen zu tun hat kennt die Wahnsinns-Wirkung, die daraus entstehen kann.

Sie entsteht, wenn man nach angemessenem(!) Üben der passenden Schulterstand-Variante die für einen selbst dazu passende Fisch-Variante einnimmt.

Es geht um diese Wirkungs-Kombination:

  1. Die Schultermuskeln wurden zuerst gedehnt und haben eine moderate (=angemessene) Menge Druck erfahren.
  2. Anschließend werden sie im Fisch zusammengeschoben.

Gerade diese Abfolge – erst Druck mit Zug (Schulterstand), und dann zusammenschieben (Fisch) – diese Kombination löst die wohltuenden Wirkungen des  Schulterstand-Zyklus aus.

Damit ist eindeutig klar, dass der Fisch unbedingt zum Schulterstand Zyklus gehört.

  • Den Fisch kann und darf man da nicht weglassen, ansonsten besteht die Gefahr sehr einseitigen Übens.
  • Und jede Form der Einseitigkeit führt früher oder später in irgendwelchen Problemen.
  • Also lass das.

Ermuntere deine Yoga-Teilnehmer zu ihrer persönlichen Reise  zum Schulterstand, in der Form wie sie für sie passt.

Und lasse sie immer wieder ihre persönliche Version vom Fisch üben, um die so wichtige Gegenbewegung zu erleben.

Was geschieht, wenn du die Schulterstand-Sequenz über einen längeren Zeitraum angemessen übst?

Im Sinne der “Reise zum Schulterstand”, als Reise zum eigenen Selbst, werden zunächst Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich aufgelöst.

  1. Die gesamte Region wird lockerer.
  2. Es ändert sich die Körperhaltung.
  3. Die Haltung wird aufrechter, gerader.

Dadurch dass der Kopf besser auf den Schultern sitzt, und nicht mehr so oft nach vorne geschoben wird, findet eine allgemeine Entlastung der Schulter-Nacken-Region statt.

Und damit gehen logischerweise auch die Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich zurück.

Wenn jemand sich mit der gebotenen Achtsamkeit auf die Reise zum Schulterstand begibt, dann wird im Laufe von vielen Monaten und Jahren eine zunehmende Kräftigung der verschiedenen Gewebe in diesem Bereich eintreten.

Das kann durchaus auch zu einer Kräftigung von Bändern und Knorpeln führen. Auch Knorpel können wieder wachsen, wie man aus verschiedenen Kniebehandlungen weiß. Das gilt genauso für die vielen kleinen Gelenke im Schulternackenbereich.

Und noch mal:

passend individuell maßgeschneidertes YogaDas setzt moderate und maßgeschneiderte Übungs-Weise, die von Achtsamkeit getragen ist voraus.

Mit dem Idealbild des Schulterstandes hat das gar nichts zu tun.

Das ist möglicherweise an der Stelle noch sehr weit weg. Sehr wahrscheinlich sogar.

Auf diesem Weg entfalten sich mit der Zeit weitere Wirkungen, die in das Fachgebiete Innere Medizin gehören.

Dazu gehört die Verbesserung der Durchblutung des gesamten Schulter-Nackenbereich, insbesondere auch der Schilddrüse. Und das ist der angestrebte Effekt, um den es vielen Menschen geht, die den Schulterstand üben.

Aber: Das braucht Zeit, und geht nicht in 2 Wochen.

Vor lauter Begeisterung über den Schulterstand, darf man sich definitiv nicht dazu hinreißen lassen seinem Körper etwas anzutun, dass er nicht verkraftet.

Auch die sanften Übungen, die ein selbstverständlicher Teil auf der Reise zum Schulterstand sind, haben bereits schöne Wirkungen in dieser Richtung.

Steige tiefer ein, und lerne das Heilyoga-System korrekt anzuwenden:

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Das Hauptproblem, und die Haupt-Gefährdung beim Schulterstand ist definitiv ein falsches Leistungsverständnis

… und ein überzogener Wille es unbedingt “richtig” machen zu wollen.

Es gibt kein “Richtig”, das für alle passt.

Schulterstand - SarvangasanaLöse dich von der Vorstellung es gebe die allein glückselig machende Form einer Asana.

Egal welche.

Und vom Schulterstand schon mal überhaupt nicht. Es gibt keinen Grund ihn “kerzengerade” zu üben, und auch keinen Grund ihn zu meiden. Finde deine persönliche Variante.

Übe mit Mäßigung und individuell. Dann kommst du sicher weiter auf deinem Weg.

  1. Strebe nicht nach einem Idealbild, das mit dir persönlich nichts zu tun hat. Es gibt nicht das eine richtig, dass für alle passt.
  2. Aber es gibt das eine Richtig, dass in dem Moment zu dir passt.
  3. Lerne deine Aufmerksamkeit so zu schulen, dass du dich an dir selbst aus richtest, und nicht nach irgendwelchen Ideal-Bildern, die dir irgend jemand vorgibt.

Der Maßstab ist, wie es zu dir passt.

Und nicht wie es zu jemand anderen passt.

  • Wer den Schulterstand in diesem Sinne als Reise betrachtet, als eine Reise zum Selbst, als eine Möglichkeit sich zu entwickeln, der braucht diese Idealbilder nicht.
  • Und so jemand läuft auch nicht Gefahr sich beim Schulterstand zu verletzen.
  • Diese Verletzungsgefahr entsteht aus der Arbeit mit unpassenden Idealbildern. Die halte ich definitiv für gefährlich.

Achtsamkeit ist mentale Stärke

Stattdessen halte ich es für unbedingt erstrebenswert, dass jeder seine Achtsamkeit schult und maximal entfaltet. Um selbst wissen und beurteilen zu können, was in dem Moment gerade passt.

Achtsamkeit ist mentale Stärke in Aktion.

 

Jeder Yoga-Übende muss nach Innen gerichtete Achtsamkeit im Yoga praktizieren, um zu erkennen, was in diesem Moment das Richtige ist. Klick um zu Tweeten

Leider ist das ein ganz schwieriges Thema in unserer westlichen Welt.

Unser heutiges Leben besteht aus Standards und Leistungsvorgaben.

Und wenn von 1000 nur einer irgendetwas als nachteilig erlebt, dann wird es gleich für alle verboten. (Ja das ist überspitzt formuliert, ich weis. Das mache ich bewusst, um zu deutlich zu zeigen, um was es geht.)

  • Den Menschen, die mit dem Schulterstand als hoch-wirksamem Übungs-Instrument umgehen können, ist mit solchen Verboten absolut nicht geholfen.
  • Stattdessen entmündigt man sie und nimmt ihnen die Freiheit ihren eigenen Weg zu finden. Und zu gehen.

Entmündigung war noch nie ein guter Weg, um den Menschen zu zeigen, wie sie sich selbst helfen können.

Deshalb halte ich auch solche Pauschal-Warnungen für gefährlich.

Für genauso gefährlich, wie die Arbeit mit pauschalen Ideal-Bildern.

Weil das tatsächliche Idealbild immer individuell sein muss.

Muss!

MUSS!

Sei die Nummer 1 in deinem eigenen LebenJeder einzelne braucht die Möglichkeit seinen eigenen Zugang zu finden, und eigenverantwortlich zu gestalten.

Weil jeder in seinem eigenen Leben die Nummer 1 ist.

Bist du es nicht, schadest du früher oder später anderen. Weil du zu kaputt bist, für was Besseres.

Gerade was das Thema Eigenverantwortlichkeit betrifft, haben wir in dieser Gesellschaft hier sowieso ein großes Problem.

Aber das ist ein anderes Thema dass ich jetzt hier an dieser Stelle nicht weiter ausleben werde.

Mein Tipp um den Schulterstand korrekt zu unterrichten ( ► Video 3)

Schau dir das Video an, und dann lies drunter weiter.

  • Lass deine Teilnehmer ihre persönlichen Reise zum Schulterstand auf individuelle Weise gehen. So können sie den Schulterstand lernen ohne sich weh zu tun.
  • Leite sie an zu grosser Achtsamkeit und Aufmerksamkeit, um die Botschaften die der Körper schickt aufnehmen und verstehen zu können.
  • Sie sollen sich nicht von anderen ins Zeug quatschen lassen – auch nicht von ihrer Yogalehrer:in. Andere haben andere Maßstäbe. Die gelten für den Einzelnen nicht.
  • Bringe das deinen Kurs-Teilnehmern so bei, und unterrichte sie darin die Körpersignale aus ihrem eigenen Inneren zu erkennen, und richtig zu verstehen.

Die Körperweisheit anzunehmen ist von grosser Bedeutung, und eine der stärksten Möglichkeiten, die wir haben.

Wenn man aktive Eigenverantwortung pflegt.

Der Schulterstand ist ein Instrument, kein Ziel. Klick um zu Tweeten

Vielleicht hilft er diese Formulierung den besten Weg und Umgang damit zu finden und in deinen Yogastunden anzuleiten.

Der Schulterstand ist ein Instrument für …

  • Akzeptanz der persönlichen Tagesverfassung
  • Achtsamkeit im Umgang mit dem Selbst
  • Eigenverantwortliches Handeln und Selbstbestimmung

Es gibt noch viel mehr zum Schulterstand zu wissen.

Heilyoga und Yogatherapie sind eine Bibliothek an Yoga-WissenVor allem, wenn man die verschiedenen Erkrankungen berücksichtigt, die Menschen so haben.

Und dann gibt es noch viele weitere Yoga-Übungen (Pranayamas, Asanas, Meditationen, Entspannungen, …), die ähnliche Fragen aufwerfen.

Um mit dieser Vielfalt von Anforderungen korrekt umgehen zu können, ist für Yogalehrer neben guten Kenntnissen in Anatomie, Physiologie und Pathologie ein gut trainiertes Einfühlungsvermögen sehr wichtig.

Weil pauschale Vorgehensweisen aus standardisierten Yogalehrerausbildungen viel zu oft voll daneben gehen.

Diese detaillierte und sichere Vorgehensweise trainierst du mit mir in meinem Heilyoga-(Selbst)-Coaching.

Da trainierst du ganz praktisch, direkt in deinen Yoga-Gruppen und -Kursen, viele wichtige Details, auf die keine Yogalehrerausbildung eingehen kann. Schon allein wegen der Fülle.

  1. Du entwickelst ein breites Spektrum an Vorgehensweisen, mit denen du deine Standard-Übungsanleitungen deutlich variierst und erweiterst.
  2. Dabei erweitert sich dein Wissen um Variationen und individuelle Anpassungsmöglichkeiten um mindestens 300%.
  3. Und deine Sensibilität im Umgang mit deinen Yoga-Teilnehmern erweitert sich enorm – das spüren deine Teilnehmer schon nach kurzer Zeit. Sie merken schnell, dass sich bei dir was tut, das ihnen gut tut.
  4. Deine Yoga-Teilnehmer sind total von dir begeistert.

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Yogalehrer-Tipps: Der Schulterstand ist gefährlich - oder doch nicht?

Yogalehrer-Tipps: Der Schulterstand ist gefährlich – oder doch nicht?

Es ist eine tolle Wertschätzung meiner Arbeit, wenn du sie teilst. 😍 😘 🥰